Der Staatssekretär Julius Bitok wird am 23. Mai mit Vertretern der Junior Secondary Schools (JSS) aus ganz Kenia zusammentreffen, um Fragen zur Autonomie im Rahmen des kompetenzbasierten Bildungssystems zu erörtern.
Das Treffen in Naivasha bringt Beamte und Bezirksvertreter zusammen, um die Einführung der administrativen Unabhängigkeit für JSS-Einrichtungen zu diskutieren. Zu den Hauptthemen gehören die berufliche Laufbahnentwicklung, der Personaleinsatz sowie die organisatorische Trennung von den Strukturen der Grundschulen.
JSS-Lehrkräfte haben Bedenken hinsichtlich betrieblicher Herausforderungen geäußert, darunter zusammengelegte Budgets für die Infrastruktur und unzureichende Lernumgebungen für heranwachsende Schüler. Die Kenya Junior School Teachers' Association veröffentlichte am 15. Mai eine Stellungnahme, in der vor Risiken für die berufliche Identität und die Interessenvertretung gewarnt wurde.
Staatssekretär Bitok verteidigt die laufenden Bildungsreformen, während das Ministerium wegen der mangelnden Vorbereitung auf den Übergang vom 8-4-4-System in der Kritik steht. Paul Wakhungu, Generalsekretär der KEJUSTA, stellte infrage, ob die JSS-Lehrkräfte innerhalb der bestehenden Gewerkschaften ausreichend Gehör finden.