Das Bildungsministerium hat die Einführung einheitlicher Uniformen für alle Schüler an kompetenzbasierten Bildungseinrichtungen vorgeschlagen, um hohe Kosten zu senken und die Chancengleichheit zu fördern.
Der Vorschlag beruht auf den Beschlüssen der nationalen Bildungskonferenz, die vom 7. bis 9. Mai stattfand. Interessenvertreter empfahlen ein einheitliches Uniformdesign über alle Stufen der Grundbildung hinweg, einschließlich umfassender Schulen und weiterführender Schulen. Schulen würden ihre individuelle Identität durch maßgeschneiderte Abzeichen beibehalten. Die Konferenz forderte zudem eine Regulierung und Deckelung der Uniformkosten, um Eltern und Erziehungsberechtigte finanziell zu entlasten. Der Bildungsexperte Boaz Waruku äußerte sich kritisch zu diesem Ansatz. Er betonte, dass der Fokus stattdessen auf Preisgestaltung, Materialien und exklusiven Vertriebsvereinbarungen zwischen Schulen und Anbietern liegen sollte. Unabhängig davon haben Parlamentsabgeordnete Vorschriften vorgeschlagen, um den verpflichtenden Kauf von Uniformen bei bestimmten Anbietern zu beenden und es Eltern zu ermöglichen, diese bei zugelassenen Alternativanbietern zu erwerben.