Eltern der Kamuoni Boys High School protestierten am Samstag gegen die Versetzung des Schulleiters und lehnten eine Wiederaufbaugebühr in Höhe von 20.000 Ksh ab. Die Gebühr soll Schäden durch einen Schüleraufstand am 12. Mai decken, die auf 23 Millionen Ksh geschätzt werden.
Eltern versammelten sich vor den Schultoren im Makueni County, skandierten Parolen und bestanden darauf, dass ihre Kinder erst zurückkehren würden, wenn ihre Bedenken ausgeräumt seien. Sie stellten die Transparenz der Abgabe in Frage und merkten an, dass die Einnahmen von allen Schülern die genannte Schadensumme bei weitem nicht decken würden. Die Schule wurde nach dem achttägigen Aufstand, bei dem ein Schlafsaal niedergebrannt, Möbel zerstört, Fenster eingeschlagen sowie die Küche und andere Gebäude beschädigt wurden, auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Eltern nannten weitere Beschwerdepunkte, darunter schlechte Lebensbedingungen, zusätzliche Kosten, sinkende akademische Leistungen und eine sich verschlechternde Disziplin. Führungskräfte des Makueni County riefen zum Dialog auf und wiesen darauf hin, dass es seit Beginn des zweiten Trimesters bereits mehr als fünf Streiks im County gegeben habe. Ein Vorstandsmitglied erklärte: "Lassen Sie uns gemeinsam nachdenken, zusammenkommen und sehen, wie wir ohne diese Unterbrechungen vorankommen können. Wir können diesen Teufelskreis nicht fortsetzen." Die Eltern drängen auf eine neue Führung, um die Ruhe wiederherzustellen und das Vertrauen neu aufzubauen.