Illustration of education leader advocating against boarding schools following school fire tragedy in Kenya
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Kuppet-Vorsitzender fordert Abschaffung von Internaten nach Tragödie an der Utumishi-Akademie

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Der Vorsitzende der KUPPET, Omboko Milemba, hat die Regierung dazu aufgerufen, Internate in Kenia nach dem tödlichen Brand an der Utumishi Girls Academy, bei dem 16 Schülerinnen ums Leben kamen, abzuschaffen.

Milemba äußerte diese Forderung am Freitag, dem 29. Mai 2026, während einer Veranstaltung. Er erklärte, dass Eltern ihre Kinder zu Hause besser beaufsichtigen könnten und überfüllte Schlafsäle vermieden würden.

Bildungsminister Julius Ogamba ordnete die Auflösung des Schulvorstands an und leitete Disziplinarmaßnahmen gegen die Schulleitung sowie zwei Lehrkräfte ein. Ermittlungen ergaben Sicherheitsmängel, darunter eine verschlossene Ausgangstür sowie eine Überbelegung der Schlafsäle.

Die Kriminalpolizei (Directorate of Criminal Investigations) hält derzeit acht Schülerinnen als Verdächtige fest, während die Untersuchungen andauern. Vorläufigen Berichten zufolge wurde das Feuer vorsätzlich gelegt.

Was die Leute sagen

Nutzer auf X reagierten auf die Tragödie von Utumishi mit der Forderung nach der Abschaffung von Internaten aufgrund wiederkehrender Brandgefahren und mangelhafter Bedingungen in den Schlafsälen. Medienberichte zitierten den KUPPET-Vorsitzenden Milemba, der eine Beendigung des Systems forderte. Einige Nutzer beschrieben die Schlafsäle als gefängnisartig und sprachen sich ausschließlich für Tagesschulen aus. Inmitten der Sicherheitsbedenken wurde zudem eine Petition zur Schließung von Internatseinrichtungen verbreitet.

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