Edward Mbugua, Gründer der Utumishi Girls Senior School, hat die Regierung dazu aufgefordert, das Internatswesen zu beenden, nachdem bei einem verheerenden Brand 16 Schülerinnen ums Leben kamen.
Mbugua, der ehemalige stellvertretende Generalinspekteur der Polizei, äußerte sich am Freitag, dem 12. Juni, während einer Trauerfeier in Gilgil. Er appellierte an das Bildungsministerium, Tagesschulen so zu verbessern, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr weit von zu Hause wegschicken müssen. Er schlug vor, die Schlafsäle in Ausbildungswerkstätten umzuwandeln. Mbugua übernahm die Verantwortung für die Tragödie und kritisierte das Management-Board dafür, dass es sich nicht über die unzureichenden Einrichtungen beschwert hatte. Zudem empfahl er die Abschaffung von Schulen mit nur einem Geschlecht. Daten des kenianischen Roten Kreuzes belegen seit Januar 2026 insgesamt 47 Schulbrände, bei denen 187 Personen wegen Verletzungen behandelt werden mussten.