Das kenianische Bildungsministerium hat eine Untersuchung zum Ertrinken eines dreijährigen Schülers an der Gilgil Hills Academy im Unterbezirk Gilgil, Nakuru County, eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 27. März, und führte zu einer Konfrontation zwischen der Familie und dem Schulpersonal aufgrund widersprüchlicher Berichte. Das Ministerium hat zudem die Schulleitungen angewiesen, Sicherheitsprotokolle strikt durchzusetzen.
Das Bildungsministerium gab am Sonntag, dem 29. März, in einer Erklärung bekannt, dass es gemeinsam mit den zuständigen Behörden eine Untersuchung zu den Umständen des Vorfalls eingeleitet hat. „Das Ministerium hat in Zusammenarbeit mit den relevanten Ermittlungsbehörden eine Untersuchung zu den Umständen in Auftrag gegeben, die zu diesem bedauerlichen Vorfall geführt haben, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, so das Ministerium.
Die Familie des Schülers konfrontierte die Lehrkräfte und forderte Erklärungen zu den Ereignissen vor und nach dem Tod des Kindes, während es sich in der Obhut der Schule befand. Ein Freund der Familie berichtete: „Der erste Anruf, den wir erhielten, kam vom Klassenlehrer. Er sagte uns, dass das Kind ins Krankenhaus gebracht worden sei und dass es krank sei. Es habe Fieber gehabt.“
Autopsieberichte deuten darauf hin, dass der Schüler an Sauerstoffmangel starb, möglicherweise durch Ertrinken. Die Familie wies diese Ergebnisse zurück und behauptete, sie stünden im Widerspruch zu den Informationen der Schule. Ein weiterer Angehöriger fügte hinzu: „Wie kam das Kind in den Fischteich? Ich fragte ihn, wenn Sie oder der Schulleiter ihn aus diesem Wasser gerettet haben, von welcher Seite haben Sie ihn herausgeholt? Er gab mir keine Antworten.“
Das Kind wurde beigesetzt, aber die Familie sucht weiterhin nach Antworten seitens der Schulleitung. Das Ministerium ordnete an, dass die Leiter öffentlicher und privater Einrichtungen die Schulsicherheitsprotokolle strikt umsetzen müssen, um die Sicherheit der Lernenden zu gewährleisten.