Die kenianische Polizei hat nach Berichten von Totengräbern eine Untersuchung zu einem vermuteten Massengrab auf dem Makaburini-Friedhof im Kericho County eingeleitet. Die Behörden haben den Fundort gesichert und prüfen Zeugenaussagen, wonach bis zu 14 Leichen gemeinsam begraben wurden.
Die Polizei im Kericho County hat nach entsprechenden Hinweisen mit der Untersuchung mutmaßlicher Massengräber auf dem Makaburini-Friedhof begonnen. In einer Erklärung am Sonntag, dem 22. März 2026, bestätigte der National Police Service (NPS), dass Beamte das Gelände gesichert hätten, um potenzielle Beweise zu bewahren. In der Erklärung des NPS hieß es: 'Nach der angeblichen Entdeckung eines Massengrabes auf dem Makaburini-Friedhof im Kericho County und in Übereinstimmung mit unserem Mandat haben Beamte des National Police Service in Kericho den Ort umgehend aufgesucht und gesichert, um die Integrität möglicher Beweise zu wahren.' Der erste Bericht ging am Samstag ein, als zwei Totengräber die Gräber entdeckten und die Polizeistation von Kericho alarmierten. Ihren Angaben zufolge hatten sich zu Beginn der Woche unbekannte Personen an den Friedhofswärter gewandt. Am nächsten Morgen kehrten sie mit einem Fahrzeug zurück und wiesen die Arbeiter an, ein großes Grab auszuheben. Zeugen berichteten, dass mehrere Leichen in Säcken ankamen und in diesem einen Grab beigesetzt wurden. Polizeisprecher Muchiri Nyaga bestätigte, dass einige Zeugen bereits Aussagen gemacht haben und weitere Befragungen andauern. Vorläufige Berichte deuten auf bis zu 14 Leichen hin. Der NPS betonte, dass die Behauptungen noch nicht verifiziert seien, da die Ermittlungen sich in einem frühen Stadium befänden. Der NPS fügte hinzu: 'In diesem vorläufigen Stadium versuchen wir, die Richtigkeit der Behauptungen festzustellen. Einige Zeugen haben bereits Aussagen gemacht, und es wird versucht, weitere Personen, die in dieser Angelegenheit von Interesse sind, zu finden und zu befragen.' Beamte der Direktion für Kriminalpolizei (DCI) besuchten den Ort für erste Einschätzungen. Die Behörden könnten bei Bedarf eine gerichtliche Genehmigung für eine Exhumierung beantragen. Die Polizei rief die Öffentlichkeit dazu auf, sachdienliche Informationen zu liefern.