Die kenianische Regierung wird jeder Familie der 16 Schülerinnen, die bei dem Wohnheimbrand an der Utumishi Girls Academy ums Leben kamen, 200.000 KSh zur Verfügung stellen und die medizinischen Kosten für die verletzten Schülerinnen übernehmen.
Regierungssprecher Isaac Mwaura gab die Maßnahmen am Samstag bekannt. Das Hilfspaket umfasst zudem Unterstützung für die Familie eines Elternteils, der auf dem Weg zur Schule bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, sowie die vollständige Übernahme der Beerdigungskosten. Mwaura erklärte, dass die Regierung trotz anderslautender Medienberichte weiterhin zu ihren früheren Zusagen stehe. Alle Verpflichtungen durchlaufen derzeit administrative und rechtliche Verfahren. Der Brand ereignete sich am 28. Mai, als Schülerinnen ihr Wohnheim in Brand steckten. Die Leichen der Opfer konnten mittels DNA-Analysen identifiziert werden; die Tatverdächtigen befinden sich während der laufenden Ermittlungen in Gewahrsam. Verletzte Schülerinnen wurden zur Behandlung mit Rettungsflügen in das Kenyatta National Hospital gebracht.