Dozenten der Moi University haben vor einem möglichen Streik im September gewarnt, sollten die Gehaltsrückstände von 1,2 Milliarden KSh nicht beglichen werden. Die Universities Academic Staff Union behauptet, dass die Gelder zweckentfremdet wurden. Die Gewerkschaftsführung drängt auf eine Lösung, bevor die Studenten zurückkehren.
Die Universities Academic Staff Union erklärt, dass die Zuweisung von 1,2 Milliarden KSh für Rückstände aus dem Zeitraum von 2017 bis 2022 stattdessen zur Begleichung älterer Verbindlichkeiten aus den Jahren 2013 bis 2017 verwendet wurde. Der Generalsekretär der Gewerkschaft, Constantine Wasonga, und der Funktionär Robert Oduori haben gefordert, das Geld unverzüglich freizugeben, um ausstehende Zahlungen in Höhe von 500 Millionen KSh zu decken.
Wasonga erklärte, dass die Mittel zur Begleichung der Rückstände verwendet werden müssten, und forderte eine Klärung der Angelegenheit, bevor die Studenten im September zurückkehren. Die Gewerkschaft merkte an, dass die Universitätsleitung die Verfügbarkeit der Mittel bereits bestätigt habe.
Robert Oduori warnte, dass ein Scheitern bei der Lösung dieses Problems die Gewerkschaft dazu zwingen könnte, Arbeitskampfmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Universitäten wieder öffnen. Der Streit wirft Fragen zur finanziellen Rechenschaftspflicht auf und birgt das Risiko umfassender Störungen an öffentlichen Universitäten.