Ceta steckt wegen Missmanagements und unregelmäßiger Ausgaben in der Krise

Die Construction Education and Training Authority (Ceta) steht aufgrund von finanziellem Missmanagement unter Zwangsverwaltung, wobei sich die unregelmäßigen Ausgaben auf 871,4 Millionen Rand belaufen. Studierende, die auf Stipendien angewiesen sind, sind von Verzögerungen betroffen.

Die Construction Education and Training Authority wurde nach jahrelangen eingeschränkten Prüfungsurteilen und unregelmäßigen Ausgaben in Höhe von 871,4 Millionen Rand unter Zwangsverwaltung gestellt. Der Verwalter Oupa Nkoane erklärte vor dem Parlament, dass finanzielles Missmanagement die Hauptursache sei. Er sagte, dass alle unregelmäßigen Posten, einschließlich eines jüngsten Betrags von 63.000 Rand, ein formelles Feststellungsverfahren durchlaufen müssten. Während einer Sitzung des Ausschusses für Hochschulbildung am 13. Mai berichtete Nkoane, dass gegen elf Personen Disziplinarmaßnahmen eingeleitet wurden. Er hob zudem Probleme bei Verträgen mit Vodacom und MTN sowie übermäßige Verpflichtungen bei diskretionären Zuschüssen von mehr als 2,7 Milliarden Rand hervor. Es wurde eine Diskrepanz bei den Unterlagen der akkreditierten Dienstleister festgestellt, wobei externe Listen 1.120 Anbieter auswiesen, während die internen Datenbanken lediglich 480 verzeichneten. Die Studierenden sind von verspäteten Stipendienzahlungen betroffen. Ein Lernender im zweiten Jahr am MCD-Ausbildungszentrum in Vereeniging sagte, dass die Zahlungen einen Monat hinter dem Zeitplan liegen, was zu Schwierigkeiten bei den Miet- und Reisekosten führt. Nkoanes jährliches Gesamtpaket in Höhe von 3 Millionen Rand stieß ebenfalls auf Kritik, da es nicht vorab vom Ministerium für Hochschulbildung und Ausbildung genehmigt worden war.

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