Dr. Nkosinathi Sishi, Generaldirektor für Hochschulbildung und Ausbildung, hat sein Interesse an einer zweiten Amtszeit bekundet, da sein Fünfjahresvertrag im Oktober ausläuft. Mitglieder des Parlamentsausschusses haben jedoch starke Vorbehalte gegenüber seiner Leistung und dem Zustand des Sektors geäußert.
Sishi wurde 2021 nach dem Ausscheiden seines Vorgängers ernannt. Er beaufsichtigte den Start von Initiativen wie das Gert Sibande TVET College 4IR Digital Innovation Lab und brachte mehrere Gesetzesvorhaben voran, darunter den Skills Development Amendment Bill, den NSFAS Amendment Bill und den Central Application Service Bill.
Seine Amtszeit umfasste unter anderem die Arbeit an einem Finanzierungsmodell für Studierende der "Missing Middle". Im Jahr 2025 erfüllten jedoch nur 2.499 von 65.812 Kreditanträgen die Anspruchskriterien.
Mitglieder des Portfolioausschusses für Hochschulbildung kritisierten die Bilanz des Ministeriums. Die DA-Abgeordnete Karabo Khakhau beschrieb einen Zustand des Zusammenbruchs bei den SETAs, während der MK-Abgeordnete Mnqobi Msezane die Arbeit des Ministeriums als wackelig bezeichnete. Der Ausschussvorsitzende Tebogo Letsie wies auf Schwierigkeiten bei der Informationsbeschaffung vom Ministerium hin.
Minister Buti Manamela erklärte, dass Entscheidungen über Sishis Vertrag den üblichen Anstellungsverfahren folgen würden.