Gwarube verlängert Frist für öffentliche Stellungnahmen zum Geschichtslehrplan-Entwurf

Das Ministerium für Grundbildung hat einen neuen Entwurf für den Lehrplan und die Richtlinien zur Leistungsbewertung (CAPS) für Geschichte der Klassen 4 bis 12 veröffentlicht, der einen afrikanozentrierten Ansatz verfolgt und sich von eurozentrischen Narrativen abkehrt. Ministerin Siviwe Gwarube verlängerte die Frist für öffentliche Kommentare aufgrund des großen öffentlichen Interesses um 30 Tage bis zum 19. Mai 2026. Interessenvertreter loben die Bemühungen zur Dekolonisierung, äußern jedoch Bedenken hinsichtlich der inhaltlichen Tiefe und Repräsentation.

Das Ministerium für Grundbildung (DBE) veröffentlichte den CAPS-Entwurf, der durch das Werk „General History of Africa“ der UNESCO beeinflusst wurde. Ziel ist es, die Geschichte durch eine multidisziplinäre Linse neu zu strukturieren, wobei Afrikas Vergangenheit und globale Verbindungen betont werden, ohne eine bloße Abrechnung mit dem Kolonialismus vorzunehmen. Für die unteren Klassenstufen beginnt der Lehrplan in der 4. Klasse mit der persönlichen Herkunft, in der 5. Klasse mit frühen Innovationen und in der 6. Klasse mit antiken Geschichten, einschließlich Ägypten und dem Königreich Mali. Höhere Klassen behandeln das vorkoloniale südliche Afrika, die Mineralienrevolution, Widerstandsbewegungen, Imperialismus, Apartheid sowie den Übergang von 1994 und hinterfragen dabei die Rechenschaftspflicht der Wahrheits- und Versöhnungskommission. Die South African Democratic Teachers’ Union (Sadtu) bezeichnete dies als „progressive und zeitgemäße Intervention“ und erneuerte die Forderung, das Fach Geschichte als Pflichtfach einzuführen. Die Historikerin Zikhona Valela lobte die umfassende Darstellung, kritisierte jedoch die begrenzte Einbeziehung von Frauen, Nicht-ANC-Bewegungen und LGBTQ-Rollen sowie die Verwendung veralteter Begriffe wie „chiefs“ anstelle von „inkosi“. Lufuno Lerato Monguni, Vorsitzender der South African Society for History Teaching, begrüßte den Wandel, warnte jedoch, dass der Inhalt „überladen“ sei, was zu einem oberflächlichen Unterricht führen könnte. Ministeriumssprecher Terrence Khala erklärte, die Verlängerung bis zum 19. Mai solle eine breite Beteiligung ohne vorgefasste Ergebnisse gewährleisten.

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