Toyin Joseph Larayintan, Direktor des Zion Study Centre, hat die Regierung dazu aufgerufen, Investitionen in technologiegestützte Lernsysteme zu beschleunigen. Der Appell zielt darauf ab, den Schulunterricht für nigerianische Kinder angesichts der anhaltenden Unsicherheit und Entführungen an Schulen sicherzustellen.
Der Appell erfolgte während des monatlichen Echoes of Zion-Programms am Zion Study Centre. Larayintan erklärte, dass wiederholte Angriffe auf Schulen und Entführungen von Schülern die Notwendigkeit für alternative Lernplattformen aufzeigen. „Die Zukunft der Bildung darf nicht allein von physischen Klassenzimmern abhängen. Technologie bietet einen Weg für kontinuierliches Lernen, insbesondere in einer Zeit, in der sich viele Eltern Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder machen. Wir müssen in digitale Infrastruktur, virtuelle Klassenzimmer, Breitbandverbindungen und die Lehrerausbildung investieren, um sicherzustellen, dass das Lernen niemals aufhört“, erklärte er. Larayintan nannte Beispiele aus Südkorea, Finnland und den Vereinigten Staaten, wo ein hoher Internetzugang und digitale Lehrpläne dazu beigetragen haben, das Lernen während der COVID-19-Pandemie aufrechtzuerhalten. Er fügte hinzu, dass solche Systeme auch nigerianischen Jugendlichen die Fähigkeiten vermitteln würden, um global wettbewerbsfähig zu sein. Er forderte politische Entscheidungsträger, Entwicklungspartner und den Privatsektor dazu auf, Bildungstechnologie zur Priorität zu machen.