Bildungsakteure haben während eines Gipfeltreffens in Nairobi Lehrer vor einer übermäßigen Abhängigkeit von KI im Unterricht gewarnt.
Die Warnung erfolgte auf dem Freedom 250 EdTech Innovators Summit, der an der Kenya School of Government stattfand. Die Teilnehmer betonten, dass Technologie den Unterricht ergänzen und nicht die Lehrkräfte ersetzen sollte. Der Geschäftsführer von Tufunzeni, Dennis Omolo, erklärte, dass Technologie keine hervorragenden Lehrer ersetzen werde, sondern ihnen helfen solle, besser zu unterrichten. Er betonte die Notwendigkeit sicherzustellen, dass Innovation die Lernergebnisse für jeden Schüler verbessert. Die Akteure identifizierten vier Bereiche, die Kenia angehen müsse: die Stärkung der digitalen Infrastruktur, die Verbesserung der Internetverbindung, die Entwicklung lokaler digitaler Inhalte und die Schaffung inklusiver Richtlinien für ländliche Gemeinden. Zudem forderten sie eine Lehrerausbildung und die Zusammenarbeit mit Pädagogen. Drew Giblin von der US-Botschaft in Nairobi hob Partnerschaften zur Förderung von Innovation und Bildung hervor. Schulen wurden dazu aufgerufen, bei den Lernenden Fähigkeiten wie kritisches Denken und digitale Kompetenz zu fördern.