Sieben Tote nach Angriff bewaffneter Männer auf Grenzgemeinde in Benue befürchtet

Sieben Personen wurden Berichten zufolge bei einem zweitägigen Angriff mutmaßlicher bewaffneter Viehhirten auf die Gemeinde Channel One im Bezirk Ukemberagya/Tswarev im Logo Local Government Area, Bundesstaat Benue, getötet; mehrere weitere wurden verletzt. Die Angriffe begannen am Wochenende und dauerten bis Montagnachmittag an, was zur Flucht der Bewohner führte. Lokale Beamte haben die Opferzahlen bestätigt und fordern ein Eingreifen der Sicherheitskräfte.

Eine neue Welle der Gewalt erschütterte den Bundesstaat Benue, als mutmaßliche bewaffnete Viehhirten die Siedlung Channel One an der Grenze entlang der Arufu–Wukari-Straße im Bezirk Ukemberagya/Tswarev im Logo LGA angriffen. Der Überfall, der am späten Samstag begann und sich bis Sonntagabend und Montagnachmittag hinzog, forderte lokalen Berichten zufolge sieben Todesopfer und mehrere Verletzte.

Ein Gemeindeführer, der anonym bleiben wollte, beschrieb, wie die Angreifer in großer Zahl auf Motorrädern eintrafen, mit Schusswaffen bewaffnet waren und wahllos das Feuer eröffneten. „Sieben Personen wurden für tot erklärt, während mehrere andere lebensgefährliche Verletzungen erlitten haben“, sagte der Sprecher. Die Verletzten wurden in medizinische Einrichtungen in der Stadt Anyiin gebracht, kritische Fälle wurden nach Ugba im Logo LGA verlegt. Die Quelle vermutet, dass die Angreifer aus Shaor operierten, einem verlassenen Dorf, das in Geheimdienstberichten bereits erwähnt wurde.

Die Gewalt löste eine Massenflucht aus, da die Bewohner von Channel One und umliegenden Gebieten aus Angst vor weiteren Angriffen flohen. Der Gemeindeführer forderte koordinierte Räumungseinsätze in mutmaßlichen Verstecken wie Shaor sowie eine verstärkte Grenzsicherung in den Bundesstaaten Benue, Nasarawa und Taraba.

Der Vorsitzende des Logo LGA, Clement Kav, bestätigte die Opferzahlen: „Sie haben sieben Personen getötet und vier weitere verletzt.“ Er merkte an, dass die Angreifer nach dem Überfall flohen, und erklärte, er habe den Polizeikommissar sowie den Berater für Heimatschutz informiert. Der Pressesprecher der Polizei, DSP Udeme Edet, gab an, dass das Kommando zum Zeitpunkt des Berichts noch keine offiziellen Details erhalten habe.

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