Ein starkes Unwetter mit heftigen Winden traf Farroupilha im Bundesstaat Rio Grande do Sul am Dienstag (23. Dezember 2025) und zerstörte mindestens 15 Häuser sowie beschädigte eine kommunale Schule. Die Gemeinde Vila Rica war am stärksten betroffen, es gab jedoch keine Verletzten. Rettungsteams sind weiterhin im Einsatz.
Am Nachmittag des Dienstags, 23. Dezember 2025, wurde Farroupilha in der Serra-Gaúcha-Region des Bundesstaates Rio Grande do Sul von einem schweren Unwetter mit starkem Regen und Sturmböen getroffen, das von den Behörden als Tornado eingestuft wurde. Das Ereignis zerstörte mindestens 15 Wohnhäuser, hauptsächlich in der Gemeinde Vila Rica, wo Dächer abgedeckt und Bäume umgestürzt wurden. Die Escola Municipal de Ensino Fundamental José Chesini in Vila Rica verlor einen Teil ihres Dachs und wurde überflutet, aber niemand war anwesend, was Verletzungen verhinderte.
Auch andere Stadtteile erlitten Schäden: Ein Baum fiel auf die Rua Pedro Antonello, die zum Viertel Primeiro de Maio führt, und wurde mit Unterstützung der Konzession Ecofar entfernt; ein weiterer fiel in der Gemeinde São Luiz. Im Viertel Imigrante verloren ein Wohnhaus und ein Gebäude in der Rua Luis Sebben ihre Dächer. Die Freiwillige Feuerwehr Garibaldi spannte Planen über die betroffenen Immobilien, während die kommunale und staatliche Zivilschutz Aufräumarbeiten und Hilfe koordinieren.
Der Koordinator des staatlichen Zivilschutzes, Oberst Luciano Chaves Boeira, besuchte die Stelle, um die Schäden zu bewerten und den Wiederaufbau zu planen. Die Behörden raten den Bewohnern, die betroffenen Bereiche wegen beschädigter Stromleitungen zu meiden. Die Wettervorhersagen deuten auf mäßigen bis starken Regen im gesamten Rio Grande do Sul am Mittwoch (24. Dezember) hin, was die Wachsamkeit erhöht.