Die Swedish Hockey League meldet eine deutliche Verringerung der Sperrdauer nach Matchstrafen. Laut Ligachef Johan Hemlin liegt der Durchschnitt nun bei zwei Spielen.
Die SHL hat nach Abschluss der Saison die Daten zu Spielersperren ausgewertet und einen rückläufigen Trend festgestellt. Hemlin erklärte, dass die durchschnittliche Dauer nun zwei Spiele beträgt, während sie zuvor oft bei vier bis sechs Spielen lag.
Die längste verzeichnete Sperre bleibt weiterhin 22 Spiele, die gegen den Modo-Verteidiger Jan-Axel Alavaara in den Playoffs 1998 verhängt wurde. Hemlin merkte an, dass brutale Tacklings und Checks gegen den Kopf, die zu langen Sperren führen, selten geworden sind.
Er führte diese Veränderung auf ein verbessertes Verhalten der Spieler und eine verhältnismäßige Disziplinierung zurück. Hemlin fügte hinzu, dass die Liga sehr lange Sperren, wie sie bei früheren Debatten über Gehirnerschütterungen zu sehen waren, vermieden habe.