SHL reduziert Video-Torüberprüfungen durch direkte Headset-Verbindungen

Die Swedish Hockey League hat die niedrigste Anzahl an Video-Torüberprüfungen in einer regulären Saison verzeichnet. Der Rückgang folgt auf die Einführung einer direkten Audioverbindung zwischen den Schiedsrichtern und der Situationszentrale in Stockholm. Sportchef Johan Hemlin bestätigte die Zahlen und erläuterte die Veränderung.

Die SHL registrierte in der jüngsten regulären Saison 100 Video-Torüberprüfungen. Dies ist ein Rückgang gegenüber den 123 Überprüfungen im Vorjahr und markiert einen historischen Tiefstand, seit die Liga diese Statistik erfasst. Hemlin führte einen Teil des Rückgangs auf die abgeschlossenen Verbindungen zu den Arenen zurück. Die Schiedsrichter erhalten nun Informationen über Headsets, anstatt zur Sprecherkabine gehen zu müssen, um das Video zu konsultieren. Die Situationszentrale kann Details übermitteln, etwa ob der Puck den Pfosten traf, was eine Fortsetzung des Spiels ohne Unterbrechung auf dem Eis ermöglicht. Der Durchschnitt liegt nun bei 0,27 Videoüberprüfungen pro Spiel. Spieler und Kapitäne werden direkt auf dem Eis informiert, wenn die Zentrale eine Situation klärt, ohne dass eine formelle Überprüfung erforderlich ist. Hemlin merkte an, dass bei komplexen Situationen vor dem Tor die Schiedsrichter das Eis weiterhin für visuelle Überprüfungen verlassen müssen. Die Liga hat derzeit keine Pläne, öffentliche Durchsagen zur Erläuterung von Nicht-Überprüfungen für die Zuschauer einzuführen.

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