Södertälje hat eine weitere Niederlage gegen Björklöven im Halbfinale der HockeyAllsvenskan hinnehmen müssen, wobei sich Torhüter Nicklas Westerholm mit dem Vorwurf konfrontiert sieht, eine Kollision übertrieben zu haben. Westerholm erklärte den Vorfall damit, dass sein Kopf im Trikot eines Gegenspielers hängen geblieben sei. Er zeigte Verständnis für den Frust der Fans, betonte jedoch, dass seine Sicherheit Priorität habe.
Södertälje, auch als SSK bekannt, lieferte einen starken Kampf, verlor jedoch das zweite Spiel in Folge gegen Björklöven im Halbfinale der HockeyAllsvenskan-Playoffs. Die Partie, die gestern stattfand, erregte nicht nur wegen des Ergebnisses Aufmerksamkeit, sondern auch aufgrund einer kontroversen Szene mit SSK-Torhüter Nicklas Westerholm. Die Diskussionen nach dem Spiel konzentrierten sich auf eine Sequenz, in der Westerholm den Kontakt mit einem Spieler von Björklöven verstärkt zu haben schien, was laut Expressen zu Vorwürfen einer Schwalbe – im Eishockey als „Filmen“ bezeichnet – führte. Der Torhüter nahm direkt Stellung zu den Anschuldigungen und erklärte, sein Kopf sei während der Aktion im Trikot des Gegners steckengeblieben. „Das gehört zu den Playoffs dazu“, sagte Westerholm. Er fügte hinzu: „Ich schwalbe nicht gerne. Gleichzeitig muss ich tun, was nötig ist, um meine eigene Gesundheit zu schützen.“ Westerholm zeigte Verständnis für die Reaktion des Publikums und merkte an: „Wenn ich auf der Tribüne gesessen und für ein Ticket bezahlt hätte, hätte ich genauso reagiert.“ Trotz der Niederlagen hat SSK in der Serie bisher gut gegen Björklöven mitgehalten. Der Vorfall unterstreicht die hohe Intensität im Playoff-Eishockey, bei der der Selbstschutz für Zuschauer manchmal zu einer Grauzone werden kann.