Västerås IK besiegte Troja-Ljungby mit 4:3 im fünften Spiel der Qualifikationsserie für die Hockeyallsvenskan, entschied die Serie mit 4:1 für sich und bleibt somit in der Liga, während Troja in die Hockeyettan absteigt. Kapitän Konstantin Komarek erzielte zwei Tore und kam insgesamt auf acht Scorerpunkte. Troja-Trainer Magnus Sundquist lobte trotz der Niederlage die Leistung seiner Spieler.
Das entscheidende fünfte Spiel fand in Västerås statt, wo die Heimmannschaft einen frühen Rückstand wettmachte. Troja ging zunächst in Führung, doch Oscar Lawner und Carl Jakobsson bereiteten im Powerplay den 1:1-Ausgleich durch Komarek vor – sein dritter Treffer in der Serie. Ein umstrittenes 'Geistertor' von Ludvig Warg brachte Troja mit 2:1 in Führung, nachdem der Videobeweis den Treffer erst über eine Minute nach dem Schuss bestätigte, da zunächst niemand reagiert hatte, wie Warg bei TV4 erklärte: 'Es sah so aus, als ob er reingegangen wäre, aber niemand sonst reagierte.' Västerås glich schnell im Powerplay durch das 2:2 von Viktor Johansson aus, gefolgt von Komareks 3:2-Führungstreffer auf Vorlage von Lawner und Jimmie Jansson Lorek. Henrik Malmström erhöhte auf 4:2, bevor Warg kurz vor Schluss den 4:3-Endstand erzielte. Torhüter Oliver Håkanson war für den VIK von entscheidender Bedeutung und sorgte während der gesamten Serie für Stabilität. Trojas Albin Nilsson erlitt einen Knie-Schreckmoment, konnte aber im zweiten Drittel weiterspielen. Die Unterstützung von 3.299 Zuschauern sorgte für eine großartige Atmosphäre. Nach dem Spiel äußerte Komarek gemischte Gefühle: 'Man ist jetzt froh und erleichtert... Aber gleichzeitig war das nicht der Plan, als man in diese Saison ging.' Er verabschiedete sich winkend von den Fans, was möglicherweise auf seinen Abschied nach drei Jahren hindeutete. Sundquist lobte die Widerstandsfähigkeit seiner Mannschaft: 'Ich finde, wir haben eine heroische Serie gespielt... Sie verdienen etwas Besseres.' Er ist offen für einen Verbleib, sofern Troja einen 'seriösen, vernünftigen Plan' vorlegt. Der VIK konnte trotz einer schwierigen Saison den Abstieg verhindern.