Djurgården Hockey hat die erste SHL-Saison nach dem Wiederaufstieg aufgearbeitet. Der stellvertretende Sportdirektor Marcus Due-Boje lobte die Trainer dafür, dass sie trotz vieler Höhen und Tiefen das Beste aus einem unerfahrenen Kader herausgeholt haben. Der Bericht hebt die starke Unterstützung der Fans und die herausragenden Leistungen der Junioren als positive Aspekte hervor.
Drei Wochen nachdem die SHL-Playoff-Saison für Djurgården mit den Niederlagen gegen Malmö am 21. März endete, zogen der stellvertretende Sportchef Marcus Due-Boje und Niklas Wikegård Bilanz. Due-Boje sprach den Trainern Robert Kimby, Michael Holmqvist, Patrik Andersson und Micce Andréasson ein Lob dafür aus, dass sie aus einer Mannschaft, die weitgehend aus SHL-Neulingen bestand, das Maximum herausholten. Wie er gegenüber Hockeynews.se erklärte, verfügten lediglich Joey LaLeggia, Jeppe Pettersson und später Philip Holm über Erfahrung in der höchsten schwedischen Spielklasse. Das Team startete stark in den Herbst, gewann knappe Spiele durch aggressive Spielweise und Arbeitseifer, führte zeitweise die Tabelle an und weckte bei den Fans Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung. Eine Schwächephase von Ende November bis Ende Januar brachte zwar Niederlagen und Kritik mit sich, doch Due-Boje beschrieb eine innere Ruhe innerhalb des Vereins, wobei die täglichen Abläufe solide funktionierten. Die Erholung setzte nach der Rückkehr der Junioren von den Weltmeisterschaften ein, gekrönt von einem 3:1-Sieg in Färjestad am 10. Januar. Die Begeisterung der Fans übertraf die Erwartungen; die Arenen waren voll und die Stimmung im Hovet war laut Due-Boje hervorragend. Die Junioren Viggo Björck, Victor Eklund und Anton Frondell glänzten besonders – Frondell erzielte 20 Tore – und stärkten den Teamgeist. Verletzungen machten erfahrenen Spielern wie Marcus Krüger, der voraussichtlich operiert werden muss, sowie möglicherweise Charles Hudon zu schaffen. Mit Blick auf die Zukunft erwartet Due-Boje durch die Lernkurve in dieser harten Liga weitere Fortschritte. Der Junior Theo Stockselius erhielt gegen Ende der Saison einen Rookie-Vertrag und könnte im nächsten Jahr zum Einsatz kommen, wenn er sich im Wettbewerb behauptet. Einige Talente streben einen Wechsel nach Nordamerika an, während sich die Norweger Mathias Emilio Pettersen und Håvard Salsten unter Patrick Thoresen auf die Weltmeisterschaften vorbereiten.