IF Sundsvall Hockey, ein aufstrebendes Team in der Hockeyettan, konzentriert sich auf tägliche Verbesserungen, während es sich auf eine Viertelfinalserie gegen Borlänge ab dem 11. März vorbereitet. Trainer Jonas Lindström betont den Aufbau einer starken Organisation ohne langfristige Fristen und äußert den Ehrgeiz, in die HockeyAllsvenskan zurückzukehren. Der Club hat nach finanziellen Schwierigkeiten wieder den Status eines Kontenders erreicht.
IF Sundsvall Hockey beendete die Saison auf dem vierten Platz in der nördlichen Division der Hockeyettan und verpasste den zweiten Platz nur knapp. Das Team zeigte Beständigkeit, hatte aber Probleme, enge Spiele zu gewinnen, wie Jonas Lindström, Sportdirektor und Cheftrainer des Clubs, feststellte. „Unsere Leistung in der Serie war ganz okay. Etwas rauf und runter insgesamt, aber wir haben es gut gemacht“, sagte Lindström zu Hockeynews. Er hob die Fortschritte in den jüngsten Spielen hervor, wobei das Team viele Schüsse erzielte, aber besser umsetzen muss, um Chancen zu nutzen. nnAls Nächstes kommt eine Best-of-Five-Viertelfinalserie gegen Borlänge HF, die am 11. März beginnt. Lindström erwartet eine harte Serie, angesichts der knappen Duelle zwischen den Teams in diesem Jahr. „Ich glaube, es wird eine verdammt gute Matchserie. Sie haben es dieses Jahr wirklich hingekriegt und haben viele gute Hockeyspieler“, sagte er. Sundsvall sieht seine Playoff-Chancen positiv, nachdem es in den drei vorherigen Saisons zu den Top-Teams gehörte. nnDie Geschichte des Clubs gibt Kontext für den aktuellen Aufschwung. Sundsvall spielte zuletzt in der Saison 2015/2016 in der HockeyAllsvenskan, geriet danach aber in schwere finanzielle Probleme, was zur Auflösung der Männermannschaft und Frauenteams führte. Es startete vor der Saison 2019/2020 in der Hockeytvåan neu und schaffte sofort den Aufstieg in die Hockeyettan. Nun stabil, träumt die Organisation von höheren Ligen. „Das ist klar, dass wir das wollen. Sundsvall ist ein altes allsvenskisches Team und gehört dorthin“, sagte Lindström. nnHerausforderungen bestehen weiterhin, einschließlich wirtschaftlicher Belastungen in einer Liga mit 40 Teams, in der Spieler Nebenjobs haben. „Es ist eine verdammte Herausforderung, eines der 40 Teams zu sein“, räumte Lindström ein. Der Fokus liegt auf dem täglichen Betrieb, um nachhaltiges Wachstum zu fördern, ohne Zeitpläne zu überstürzen. Sundsvall will in den Playoffs gut abschneiden und parallel seine Struktur stetig wieder aufbauen.