Der Trainer des Hudiksvalls HC, Filip Algeman, äußerte nach der Niederlage seines Teams im Hockeyettan-Finale gegen Visby/Roma scharfe Kritik an den Unparteiischen. Seine Mannschaft erhielt im entscheidenden Spiel 79 Strafminuten gegenüber drei für Visby, was den Gegnern den 3:1-Seriensieg und den Aufstieg in die HockeyAllsvenskan ermöglichte. Algeman forderte für solch wichtige Spiele höher qualifizierte Schiedsrichter.
Der Hudiksvalls HC ist in den Play-offs der Hockeyettan die zweite Saison in Folge gescheitert. Nach der Niederlage gegen Troja-Ljungby im letzten Jahr unterlag das Team diesmal in der Best-of-Five-Finalserie mit 1:3 gegen Visby/Roma. Trotz einer dominanten regulären Saison in der Hockeyettan Norra mit 38 Siegen in Folge konnte Hudiksvall am Mittwochabend die letzte Hürde nicht überwinden. Visby/Roma steigt in die HockeyAllsvenskan auf, während sich Hudiksvall für einen neuen Anlauf im nächsten Jahr sammeln muss. Die entscheidende Partie wurde maßgeblich durch Strafzeiten geprägt. Axel Levander von Hudiksvall erhielt im zweiten Drittel eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen überharten Einsteigens, was Visby eine doppelte Überzahlsituation ermöglichte, die zum 1:1-Ausgleich genutzt wurde. Später wurde Philip Eriksén wegen Bandenchecks bestraft, was drei Minuten vor Ende zum 2:1-Führungstreffer für Visby führte. In den Schlussminuten ermöglichten zwei weitere Spieldauer-Disziplinarstrafen gegen Hudiksvall Visby den Treffer zum 3:1 sowie ein Empty-Net-Goal zum 4:1-Endstand. Trainer Algeman sparte nach der Niederlage gegenüber der Zeitung Hudiksvalls Tidning nicht mit Kritik. 'Wir müssen den Schiedsrichtern gratulieren. Herzlichen Glückwunsch an sie, sie wollten Visby in der HockeyAllsvenskan sehen. Heute haben sie das Spiel entschieden', sagte er. Er fügte hinzu: 'Es ist eine Farce und beschämend für das schwedische Eishockey, dass es in einer Finalserie so aussieht. Wir brauchen Schiedsrichter aus der HockeyAllsvenskan für ein solches Finale. Das ist jetzt deutlich geworden.'