Der Skellefteå-Center Pär Lindholm und der Luleå-Verteidiger Oskari Laaksonen wurden vom Disziplinarausschuss des schwedischen Eishockeyverbands für jeweils zwei Spiele gesperrt. Die Sperren folgen auf Spieldauerdisziplinarstrafen im SHL-Halbfinalspiel am Samstag, das Skellefteå auswärts gewann und damit in der Serie mit 3:0 in Führung ging. Beide Vorfälle betrafen riskante Checks gegen das Gesicht der Gegenspieler.
Skellefteå sicherte sich den dritten Sieg in Folge über Luleå in den SHL-Playoffs und ist damit nur noch einen Sieg vom Einzug ins Finale nach einem Sweep der Halbfinalserie entfernt. Der Auswärtssieg in Luleå war von hartem Spiel geprägt, einschließlich zweier Spieldauerdisziplinarstrafen, die zu disziplinarischen Untersuchungen führten. Die Disziplinarkommission des schwedischen Eishockeyverbands (Svenska Ishockeyförbundets disciplinnämnden) gab die Sperren am Sonntag bekannt, nachdem die Berichte der Spielersicherheitsgruppe geprüft worden waren. Vorfall Lindholm 6:35 Minuten vor Ende des dritten Drittels erhielt Lindholm eine Spieldauerdisziplinarstrafe für einen Stockschlag gegen das Gesicht von Luleås Brian O’Neill während eines Zweikampfs vor dem eigenen Tor. Der Ausschuss betonte das hohe Verletzungsrisiko als entscheidenden Faktor für die Sperre von zwei Spielen. Vorfall Laaksonen In den letzten Sekunden, 29 Sekunden vor Schluss, wurde Laaksonen wegen eines Ellbogenchecks gegen Skellefteås Rickard Hugg bestraft, der diesen im Gesicht traf und verletzte. Der Luleå-Spieler muss zudem eine Geldstrafe von 23.500 Kronen zahlen und gab an, der Check sei unbeabsichtigt gewesen. Laaksonen erhält ebenfalls eine Sperre von zwei Spielen. Das vierte Spiel findet am Montag in Luleå statt, wo Skellefteå den Einzug ins Finale perfekt machen kann.