Schüsse im USO-Gewerkschaftssitz in Cartagena verletzen Personen

Ein bewaffneter Mann drang in den Sitz der Unión Sindical Obrera (USO) in Cartagena ein und schoss auf Leibwächter während einer Führungssitzung. Der Vorfall verletzte drei Personen, darunter einen Leibwächter, und der Angreifer wurde von Sicherheitskräften festgenommen. Während die Polizei es als möglichen Raubuntersuchung behandelt, vermutet die USO einen gezielten Angriff auf ihre Führer.

Am Freitagnachmittag drang ein bewaffneter Mann in den Sitz der Unión Sindical Obrera (USO) in Cartagena ein und versuchte, die Anwesenden einzuschüchtern. Zu diesem Zeitpunkt fand im dritten Stock eine Sitzung zwischen Mitgliedern des nationalen Vorstands und der lokalen Unterdirektion statt, unter Leitung des nationalen Präsidenten Martín Ravelo sowie Persönlichkeiten wie Schatzmeister Daniel Sosa und Rechnungsprüfer José Marín Moreno aus Huila. José Marín Moreno berichtete, dass der Eindringling, der scheinbar verkleidet war, seine Waffe zog und einen Leibwächter ins Bein schoss. „Der Mann zog sofort (die Waffe) und schoss den Leibwächter ins Bein“, erklärte er. Die Leibwächter reagierten rasch, jagten den Mann etwa 100 Meter weit, bis sie ihn festnahmen, wobei zwei Passanten in der Nähe eines Einkaufszentrums ebenfalls verletzt wurden. Insgesamt wurden drei Zivilisten verletzt: Der verletzte Leibwächter wurde in ein nahegelegenes medizinisches Zentrum gebracht, während die anderen beiden außerhalb des Gebäudes Verletzungen erlitten. Der Angreifer wurde der Polizeigewahrsam übergeben. Obwohl die Behörden es zunächst als Raub einstufen, sieht die USO es als gezielten Angriff, insbesondere angesichts des kürzlichen Anstiegs von Bedrohungen bewaffneter Gruppen gegen ihre Führer. In einer Erklärung betonte die Gewerkschaft: „Für die USO ist nichts Zufall; wir sind eine tief geschädigte Organisation, die weitere Angriffe auf das Leben ihrer Führung ablehnt.“ Sie forderten eine gründliche Untersuchung durch die Sicherheit von Ecopetrol und die Behörden, um die Motive aufzuklären, und wiesen auf die Anwesenheit nationaler Führer zum Zeitpunkt des Vorfalls hin.

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