Die Gewerkschaft der Profifußballer hat Anwälte beauftragt und arrangiert Treffen mit Behörden, um den Status von 114 Spielern ohne gültige Arbeitserlaubnis zu regulieren.
Die Sifup kündigte die Beauftragung eines Teams von Migrationsanwälten an, nachdem bekannt wurde, dass 114 der 267 ausländischen Fußballer in Chile keine gültige Arbeitserlaubnis besitzen. Präsident Luis Marín erklärte, dass die Spieler täglich mit Schwierigkeiten konfrontiert sind, wie etwa der Unfähigkeit, Bankkonten zu eröffnen oder Überweisungen zu tätigen.
Marín traf sich am Freitag mit der Abgeordneten Marisela Santibáñez, der Vorsitzenden der Sportkommission der Kammer. Die Gewerkschaft beantragte zudem ein Treffen mit Frank Sauerbaum, dem Direktor des Nationalen Migrationsdienstes, um ein spezielles Zeitfenster zur Straffung der Verfahren zu erwirken.
Der Gewerkschaftschef kritisierte die mangelnde Aufsicht durch die ANFP und merkte an, dass die Situation das tägliche Leben der Spieler beeinträchtige. „Wir stoßen auf Sportler, die ihr Geld unter der Matratze aufbewahren“, sagte er.