Die australische Dressurreiterin Simone Pearce sicherte sich den fünften Platz im CDI4* Grand Prix Freestyle bei Jumping International de Bordeaux und erzielte mit Will Marq 74,380 % in ihrem internationalen Debüt. Die Leistung folgte auf einen Grand-Prix-Sieg zu Wochenbeginn und krönte ein erfolgreiches Wochenende neben dem Sieg ihres Verlobten Martin Fuchs im Springreiten. Beide feierten familiäre Triumphe in ihren Disziplinen.
Bei Jumping International de Bordeaux traten die australische Dressurreiterin Simone Pearce und ihr zehnjähriger Wallach Will Marq zu ihrem internationalen Freestyle-Debüt an und belegten den fünften Platz mit 74,380 %. Das Event in elektrisierender Hallenatmosphäre erlebte früh eine Störung, als Will Marq erschrak und ihr Rhythmus gestört wurde. Trotzdem fassten sich das Paar zusammen und lieferten eine widerstandsfähige Leistung gegen ein Weltklasse-Feld. Pearce reflektierte in sozialen Medien: „Leider hat Will zu Beginn des Freestyles heute einen großen Schreck bekommen, was unseren Flow total durcheinandergebracht hat und natürlich auch die Note. Aber wow, ich bin so stolz darauf, wie er sich davon erholt hat und dann voll bei mir war und alles gegeben hat. Es ist sein allererstes Freestyle und wenn wir die Kinks rausbekommen, wird es mit meinem besonderen Jungen einfach großartig.“ Dieses Freestyle-Ergebnis baute auf ihrem früheren Erfolg am Freitag, dem 8. Februar 2026, auf, als Pearce und Will Marq den CDI4* Grand Prix mit ihrer besten Note bisher gewannen. Zu den Höhepunkten des Wochenendes gehörte auch der Sieg von Pearces Verlobtem, dem Schweizer Springreiter Martin Fuchs – Mitbesitzer von Will Marq – im CSI5* Grand Prix AUDI mit Conner Jei. Fuchs bezwang den Luxemburger Victor Bettendorf im Jump-off um 0,15 Sekunden und feierte seinen zweiten Sieg in Folge in der Bordeaux-Arena. Fuchs sagte: „Ich liebe dieses Springreiten-Event wirklich. Und was diesen Sieg noch wertvoller macht, ist der Erfolg meiner Verlobten Simone Pearce im Dressur-Grand-Prix. Es ist schön, als Familie hierhergekommen zu sein und dass wir jeweils einen Grand Prix in unseren Disziplinen gewonnen haben. Es ist definitiv ein besonderer Moment.“ Die Erfolge unterstreichen ein Durchbruchswocheende für das Paar im Reitsport.