Sony Pictures Entertainment und Netflix haben einen neuen mehrjährigen Pay-1-Lizenzvertrag unterzeichnet, der dem Streamer weltweite Rechte an Sonys Spielfilmen nach deren Kinostart- und Heimunterhaltungsfenstern einräumt. Der Deal, der auf ihrer US-zentrierten Partnerschaft von 2021 aufbaut, wird schrittweise ab Ende 2026 ausgerollt und erreicht bis Anfang 2029 volle weltweite Verfügbarkeit. Finanzielle Details wurden nicht offengelegt, aber er übertrifft den vorherigen Vertrag über 2,5 Milliarden Dollar an Wert.
Die Vereinbarung markiert eine bedeutende Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Sony und Netflix, die 2021 mit einem fünfjährigen Pay-1-Deal über 2,5 Milliarden Dollar für Inlandsrechte in Territorien einschließlich USA, Deutschland und Südostasien begann. Unter dem neuen Vertrag, der bis 2032 läuft, wird Netflix Sonys Kinofilme weltweit exklusiv nach ihren anfänglichen Fenstern streamen. Der Rollout beginnt später in diesem Jahr, sobald territoriale Rechte verfügbar werden, mit vollständiger globaler Zugänglichkeit bis Anfang 2029. Netflix wird zudem ausgewählte Titel aus Sonys Bibliothek für Spielfilme und Fernsehen lizenzieren. Quellen zufolge übersteigt der Wert des Deals 7 Milliarden Dollar und macht ihn zum bisher größten Pay-1-Abkommen, was das wachsende internationale Interesse an Sonys Inhalten widerspiegelt. Neuere Sony-Filme, die in den abgedeckten Regionen gut auf Netflix liefen, umfassen 'Uncharted', 'Spider-Man: Across the Spider-Verse', 'Anyone But You', 'Venom: The Last Dance' und 'It Ends With Us'. Diese Titel haben die Zuschauerzahlen gesteigert und die gegenseitigen Vorteile der Partnerschaft unterstrichen, insbesondere für Sony, das keinen eigenen Streaming-Dienst hat. Kommende Releases, die dem Deal beitreten sollen, umfassen 'The Nightingale' mit Dakota und Elle Fanning; 'Buds' von Sony Pictures Animation; eine Live-Action-Adaption von 'The Legend of Zelda'; Sam Mendes' Vier-Teiler-Beatles-Biopics; 'Spider-Man: Beyond the Spider-Verse'; 'Spider-Man: Brand New Day'; sowie Fortsetzungen zu 'The Social Network' und 'Jumanji'. Frühere Kooperationen umfassen Netflix-veröffentlichte Sony-Produktionen wie 'KPop Demon Hunters' und den Oscar-nominierten 'The Mitchells vs. the Machines', mit einer Fortsetzung in Entwicklung. Lauren Smith, Vizepräsidentin für Lizenzierung und Programmiestrategie bei Netflix, erklärte: «Unsere Mitglieder auf der ganzen Welt lieben Filme, und exklusiver Zugang zu Sonys beliebten Filmen fügt ihrem Abonnement unglaublichen Wert hinzu.» Paul Littmann, Executive Vice President Global Distribution bei Sony Pictures Television, ergänzte: «Dieser neue Pay-1-Deal hebt die Partnerschaft auf die nächste Stufe und unterstreicht den anhaltenden Reiz unserer Kinostarts für Netflix' globales Publikum.» Der Deal unterstreicht Sonys strategische Unabhängigkeit bei der Inhaltsverteilung inmitten einer konsolidierenden Streaming-Landschaft.