Südafrika schlägt 625-Millionen-Rand-Überholung der Luftqualitätsüberwachung vor

Das Ministerium für Forstwirtschaft, Fischerei und Umwelt legte am 9. Juni einen Vorschlag in Höhe von 625 Millionen Rand vor, um die Verwaltung von 60 Luftqualitätsmessstationen an den Südafrikanischen Wetterdienst zu übertragen. Der Plan zielt darauf ab, dem Umstand zu begegnen, dass mehr als die Hälfte der 130 Stationen des Landes nicht voll betriebsbereit ist.

Die amtierende stellvertretende Generaldirektorin Dr. Patience Gwaze stellte den dreiphasigen Plan mit einer Laufzeit von 10 Jahren während einer Sitzung des Portfolioausschusses vor. Er würde mit 26 Stationen in Mpumalanga, Nordwest, Gauteng, Limpopo und Freistaat beginnen, gefolgt von Stationen in KwaZulu-Natal und Ostkap, und schließlich Stationen im Westkap und Nordkap. DFFE-Minister Willie Aucamp erklärte, dass die Maßnahmen einen pragmatischen Ansatz zur Stärkung der Luftqualitätsüberwachungsnetze bei gleichzeitiger Bewältigung bestehender Einschränkungen darstellen. Der Vorschlag zielt auch darauf ab, ein zukünftiges nationales Luftqualitätsvorhersagesystem zu unterstützen. Eine Studie des Centre for Clean Energy and Research und von Greenpeace Africa schätzte, dass Luftverschmutzung im Jahr 2023 in Südafrika etwa 42.000 Todesfälle verursachte. Die Provinz Gauteng meldete seit Oktober 2025 einen Anstieg der voll betriebsbereiten Stationen von 12 auf 19. Das nationale Finanzministerium hat einen detaillierten Geschäftsplan angefordert, und das Ministerium steht zudem im Austausch mit Geldgebern. Vertreter aus Gauteng merkten an, dass der Ansatz mit den Kommunen als Eigentümern der Stationen erörtert werden sollte.

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