Todesfälle in südafrikanischen Bergwerken erreichen Rekordtief 2025

Vorläufige Daten zeigen, dass 41 Bergleute letztes Jahr in Südafrika auf der Arbeit starben, was den niedrigsten Jahreswert aller Zeiten markiert. Diese Zahl liegt knapp unter dem Tief von 42 im Jahr 2024 und unterstreicht Fortschritte hin zu null Schaden in der Branche. Der Minerals Council SA veröffentlichte die Zahlen auf der Mining Indaba in Kapstadt.

Der südafrikanische Bergbausektor hat 2025 einen bedeutenden Meilenstein erreicht, mit vorläufigen Zahlen, die nur 41 Todesfälle unter Arbeitnehmern anzeigen, die niedrigste Jahreszahl aller Zeiten. Dies übertrifft den vorherigen Rekord von 42 Todesfällen aus 2024 und signalisiert anhaltende Verbesserungen der Sicherheitsstandards in den tiefen und gefährlichen Minen des Landes. Die Daten wurden vom Minerals Council SA beim Launch seines jährlichen « Facts & Figures »-Buchlets am Montag präsentiert, passend zum Start der Mining-Indaba-Konferenz in Kapstadt. Ein herausragendes Highlight war ein unfallfreier August 2025, obwohl Todesfälle in jedem anderen Monat des Jahres auftraten. Trotz des Gesamtverfalls bestehen Bedenken hinsichtlich eines 25-prozentigen Anstiegs von Todesfällen durch Erdfälle, die von 12 auf 15 Fälle anstiegen. Mehrere Faktoren tragen zu diesem positiven Trend bei, darunter technologische Fortschritte, strengere Vorschriften, aktive Gewerkschaftsbeteiligung, Mechanisierung angepasst an die anspruchsvolle Geologie Südafrikas, verstärkte Investorenfokussierung auf Sicherheit und Führungsstärke der Branchen-CEOs. Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG) haben ebenfalls an Bedeutung in den Unternehmensstrategien gewonnen. Historisch war die Bilanz weitaus düsterer: In den 1980er Jahren stiegen die jährlichen Todesfälle auf rund 800 an, was die Ausbeutung schwarzer Wanderarbeiter unter der Apartheid widerspiegelte. 2013 lag die Zahl bei 93, und die heutigen Zahlen sind weniger als die Hälfte davon, obwohl die Beschäftigung im Sektor leicht gestiegen ist. Zudem sanken schwere Verletzungen um 12 % auf 1.693 im Jahr 2025. Weitere Einblicke in Gesundheit und Sicherheit werden am Dienstag in einem speziellen Briefing diskutiert.

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