Stade Français zeigte eine offensive Meisterleistung und besiegte Clermont am 20. Spieltag der Top 14 mit 62:20. Die Pariser erzielten neun Versuche, sechs davon in der zweiten Halbzeit. Peniasi Dakuwaqa und Louis Carbonel glänzten bei dieser Vorstellung.
Stade Français überrollte am Sonntagabend ASM Clermont Auvergne in der Top 14 und gewann mit 62:20. Dabei gelangen den Parisern neun Versuche, davon sechs nach der Pause und fünf im letzten Viertel. Acht verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein, was das flüssige Angriffsspiel bei Kontern und Rucks unterstrich. Der Sieg gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga unterstrich die Effizienz der Pariser Offensive.
Peniasi Dakuwaqa stach bereits ab der 2. Minute mit einem Assist für Léo Barré hervor und krönte seine Leistung mit einem späten Doppelpack. Der fidschianische Flügelspieler überzeugte zudem in der Defensive, eroberte Bälle und setzte auf seinem Flügel Akzente. Verbinder Louis Carbonel präsentierte sich als zuverlässiger Kicker, verwandelte 9 von 10 Versuchen für 21 Punkte und zeigte eine kontinuierliche Steigerung in dieser Saison.
Clermont, das die dritte Niederlage in Folge hinnehmen musste, hielt über 80 Minuten mit 15 Mann dagegen. Die Mannschaft von Urios verkürzte den Rückstand zu Beginn der zweiten Hälfte auf 24:15, nachdem sie eine kurze Schwächephase der Pariser genutzt hatte. Dennoch brachten zehn Strafen und zwei Gelbe Karten – ein Stolperer von Sacha Lorian und ein Foul von Joris Jurand – die Gäste um ihre Chancen.
Gustards Pariser, die um den zweiten Tabellenplatz kämpfen, wurden durch Schlüsselmomente wie ein Eingreifen von Jeremy Ward gerettet. Clermonts wiederkehrende Disziplinlosigkeit erschwert hingegen das Erreichen der Play-offs.