Montpellier sicherte sich am Samstagabend im Stade Chaban-Delmas einen 23:21-Sieg gegen Union Bordeaux-Bègles (UBB) in der Top 14. Domingo Miotti verwandelte in der letzten Minute den entscheidenden Straftritt. Yacouba Camara glänzte für die Gäste in dieser engen Begegnung.
Montpellier Hérault Rugby (MHR) besiegte am Samstag, dem 25. April, die Union Bordeaux-Bègles (UBB) im 20. Spieltag der Top 14 im Stade Chaban-Delmas in Bordeaux mit 23:21. Trotz einer wackeligen ersten Halbzeit drehten die Gäste das Spiel nach der Pause.
Domingo Miotti, der zuvor durch Fehlversuche wie einen misslungenen diagonalen Kick und einen Fehltritt ins Seitenaus aufgefallen war, avancierte mit dem siegbringenden Straftritt in der 80. Minute unter den Pfiffen der Zuschauer zum Helden. Yacouba Camara, der französische Nationalspieler und Flanker mit 17 Länderspielen, verbuchte 9 Tackles, eroberte zwei Lineouts und erzielte nach einer Stunde einen Versuch, der sein Team zurück ins Spiel brachte.
Montpellier hatte seit dem 4. September 2016 nicht mehr in Bordeaux gewonnen. Unter Trainer Joan Caudullo zeigt der Verein eine beeindruckende Form zum Saisonende und überzeugt durch eine starke Grundlagenausrichtung.
UBB vergab eine wichtige Chance im Rennen um die Qualifikation und bleibt auf dem fünften Platz, punktgleich mit Racing 92 und fünf Punkte hinter den zweitplatzierten Teams Pau und Montpellier, bei noch vier verbleibenden Spieltagen. Die Offensive von Bordeaux mit Damian Penaud, Romain Buros und Louis Bielle-Biarrey kam gegen die solide Verteidigung von Montpellier kaum zum Zug.
Fünf Minuten vor Schluss, als Montpellier nach gelben Karten für Vunipola und Diaby nur noch mit 13 Mann auf dem Feld stand, ging UBB durch einen Versuch von Lamothe in Führung, doch Maxime Lucu vergab die Erhöhung. Fehler beim Wiederanpfiff von Cyril Woki und Jefferson Poirot ermöglichten es Miotti schließlich, den Sieg zu sichern.