Studierende des Studiengangs Internationale Beziehungen und Friedensforschung an der Nalanda-Universität untersuchen das Ramayana und das Mahabharata, um aktuelle Themen der Diplomatie und globale Konflikte anzugehen.
Die Masterstudentin Surabhi Rani analysiert in ihrer Arbeit das Bündnis zwischen Rama und Sugriva. Sie stellt es als Modell einer asymmetrischen Partnerschaft dar, die auf ethischen Prinzipien und gegenseitigem Vertrauen basiert. Eine weitere Studentin, Preeti Kumari, erforscht die Strategien von Lord Krishna im Mahabharata. Ihre Arbeit verbindet diese Ideen mit Konzepten einer regelbasierten Ordnung und Reaktionen auf existenzielle Bedrohungen. Vizekanzler Sachin Chaturvedi erklärte, der Kurs ziele darauf ab, alte indische Traditionen wiederzubeleben. Er merkte an, dass aktuelle Dissertationen Themen wie Regierungsführung, Ethik und strategische Studien anhand klassischer Texte untersuchen. Eine dritte Arbeit von Himanshi Gupta wendet indische Wissenssysteme auf erneuerbare Energien und kommunale Regierungsführung angesichts der anhaltenden globalen Energiesorgen an.