Der indische Bildungsminister Dharmendra Pradhan leitete am Dienstag eine hochrangige Überprüfung des NIT Kurukshetra und forderte dringende Schritte zur Verbesserung des Campuslebens und der Einbindung der Studierenden. Nach den jüngsten Suiziden von Studierenden betonte er die Bedeutung einer lebendigen Campusatmosphäre, Mentorensystemen und Innovation. Zudem wurden umfassendere Reformen für alle Hochschuleinrichtungen skizziert.
Neu-Delhi: Der indische Bildungsminister Dharmendra Pradhan leitete am Dienstag ein hochrangiges Treffen zur Überprüfung des National Institute of Technology (NIT) Kurukshetra gemeinsam mit hochrangigen Vertretern des Ministeriums und des Instituts. Er forderte "dringende Maßnahmen", um das Campusleben, die Einbindung der Studierenden sowie deren Wohlergehen zu verbessern. Das Treffen folgt auf mindestens vier Suizide von Studierenden am Institut zwischen dem 16. Februar und dem 16. April, wobei sich allein drei davon im April ereigneten. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums umfassen die unmittelbaren Maßnahmen Modernisierungen der Wohnheime, Schulungen für Lehrkräfte zu Mentoring und Wohlbefinden in den Monaten Mai und Juni 2026 sowie Standardarbeitsanweisungen für die Einbindung der Studierenden. Mittelfristige Maßnahmen beinhalten die Verbesserung der Sportinfrastruktur, den Kapazitätsaufbau in der Verwaltung und strukturierte Interaktionen mit Alumni, um eine unterstützende Kultur zu fördern. Am 29. März hatte das Ministerium dem Direktor Professor BV Ramana Reddy finanzielle und administrative Befugnisse entzogen; sein Rücktritt am 4. April wurde akzeptiert, woraufhin der leitende Professor Brahmjit Singh die Aufgaben des amtierenden Direktors übernahm. Zu den Interventionen für alle Hochschuleinrichtungen gehört die Bildung eines "Spitzenausschusses für Campuskultur", dem Direktoren, Alumni, Lehrkräfte und Studierende angehören. Ein umfassender Rahmenplan soll akademische und infrastrukturelle Lücken schließen, wobei das Wohlbefinden der Studierenden, Sporteinrichtungen sowie Modernisierungen von Laboren, Bibliotheken, Wohnheimen und Freizeitbereichen priorisiert werden.