SHANTI-Gesetz verabschiedet: US-Atomdelegation reist für neue Partnerschaften nach Indien

Eine hochrangige US-Atomwirtschaftsdelegation wird Ende dieses Monats Indien besuchen, sechs Monate nachdem eine wegweisende Gesetzgebung den Sektor geöffnet hat. Die Delegation wird die Lage im Bereich der Kernenergie bewerten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten. Treffen sind in Neu-Delhi und Mumbai geplant.

Die vom in Washington D.C. ansässigen Nuclear Energy Institute und dem US India Strategic Partnership Forum organisierte Mission findet vom 17. bis 21. Mai statt. Die Delegation wird den Außenminister S. Jaishankar und den Energieminister der Union, Manohar Lal, treffen. Zudem sind voraussichtlich Gespräche mit den Chief Ministers von Andhra Pradesh, N. Chandrababu Naidu, von Maharashtra, Devendra Fadnavis, und von Gujarat, Bhupendra Patel, geplant.

Die Gruppe trifft am 17. Mai in Neu-Delhi ein. Die offiziellen Treffen finden vom 18. bis 19. Mai statt, bevor die Delegation am 20. Mai für zwei Tage nach Mumbai weiterreist. Die Diskussionen umfassen Vertreter des Department of Atomic Energy, der NITI Aayog, anderer Energieministerien sowie Vertreter der staatlichen Nuclear Power Corporation of India Ltd (NPCIL) und der NTPC Ltd. US-Botschafter Sergio Gor und Botschaftsmitarbeiter werden die Agenda festlegen.

Der Teil der Reise in Mumbai zielt auf Akteure des Privatsektors ab, darunter Reliance Industries Ltd, die Adani Group, Tata Power Company Ltd, JSW Energy, Vedanta, Larsen & Toubro Ltd, Tata Consulting Engineers und Hindalco Industries.

Das Parlament hatte im vergangenen Dezember den Sustainable Harnessing and Advancement of Nuclear Energy for Transforming India (SHANTI) Act, 2025, verabschiedet. Das Gesetz ermöglicht es erstmals privaten Akteuren, im Bereich des Betriebs und des Brennstoffmanagements tätig zu werden, und ersetzt damit den Atomic Energy Act von 1962 sowie den Civil Liability for Nuclear Damage Act von 2010.

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