Bangladeschs Außenminister Khalilur Rahman zu bilateralen Gesprächen in Indien eingetroffen

Der bangladeschische Außenminister Khalilur Rahman ist am 7. April in Neu-Delhi eingetroffen, um die erste hochrangige diplomatische Kontaktaufnahme der neuen BNP-Regierung mit Indien zu vollziehen. Auf der Agenda stehen Kraftstofflieferungen angesichts der durch den Westasien-Konflikt ausgelösten Energiekrise, Weizenimporte, Wasserverteilung und Grenzsicherheit. Händler erwarten nach der Aufhebung des Exportverbots bedeutende Weizenkäufe aus Indien.

Der bangladeschische Außenminister Khalilur Rahman kam am 7. April in Neu-Delhi an, wo er am Abend mit dem Nationalen Sicherheitsberater Ajit Doval zusammentreffen wird. Für den 8. April sind Gespräche mit Außenminister S. Jaishankar sowie möglicherweise mit Handelsminister Piyush Goyal und Erdölminister Hardeep Singh Puri geplant. Der Besuch dauert vom 7. bis zum 9. April.

Dies markiert die erste hochrangige politische Kontaktaufnahme der BNP-Regierung unter Premierminister Tarique Rahman, die nach den Wahlen im Februar an die Macht kam, 18 Monate nach dem Sturz der Regierung von Sheikh Hasina im August 2024. Rahman sagte gegenüber Prothom Alo: „Wir wollen eine normale Beziehung zu Indien, die auf gegenseitigem Respekt, Würde und Interessen basiert.“

Ein zentraler Punkt auf der Tagesordnung sind Kraftstofflieferungen inmitten der Energiekrise in Bangladesch, die durch den Krieg in Westasien ausgelöst wurde. Bangladesch strebt Weizenimporte aus Indien an, nachdem Neu-Delhi am 13. Februar sein Exportverbot aufgehoben und damit den Export von 2,5 Millionen Tonnen Weizen sowie 500.000 Tonnen Erzeugnissen ermöglicht hat. Händler beider Länder befinden sich derzeit in Verhandlungen.

Weitere Themen sind die Erneuerung des im Dezember auslaufenden Abkommens über die gemeinsame Nutzung des Ganges-Wassers, der Streit um das Teesta-Wasser, die Aufhebung der nach dem Aufstand vom Juli 2024 verhängten Handelsbeschränkungen, das Grenzmanagement und die Visumerteilung. Indischer Weizen könnte trotz des aufgrund des Mindeststützungspreises höheren Preises attraktiv sein, da die Versandkosten infolge des Iran-Konflikts stark gestiegen sind.

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