Indonesische Studenten an der Al-Azhar-Universität bieten Lösungen für die Forderungen der „Indonesia Darurat“-Proteste

Indonesische Studierende an der Al-Azhar-Universität in Ägypten haben vier Grundsatzpapiere als Antwort auf fünf Forderungen der Studentenproteste in Indonesien ausgearbeitet.

Die Studierenden der Gruppe Kita Tumbuh Mesir untersuchten die Grundursachen und schlugen einen Paradigmenwechsel bei der Verwaltung des Staatshaushalts vor. Sie empfahlen eine ergebnisorientierte Haushaltsplanung (Zero-Based Budgeting) sowie die Zusammenlegung staatlicher digitaler Plattformen in einem einzigen nationalen System.

In Bezug auf die Preise für Grundnahrungsmittel und Kraftstoffe drängten die Studierenden auf verfeinerte Subventionsmechanismen durch eine bessere Datenintegration. Sie rieten nicht davon ab, das Programm für kostenlose nahrhafte Mahlzeiten oder die dörflichen „Red-White“-Genossenschaften zu stoppen, sondern schlugen stattdessen eine präzisere Zielgruppenbestimmung und eine stärkere genossenschaftliche Führung vor.

Zum Thema zivil-militärische Beziehungen betonte die Studie die Notwendigkeit, die Kompetenzgrenzen gemäß den jeweiligen Mandaten zu klären. Die Studierenden forderten die Regierung zudem dazu auf, die Transparenz bei fiskalpolitischen Informationen zu erhöhen, um das öffentliche Vertrauen zu stärken.

Die Grundsatzpapiere werden derzeit für die offizielle Einreichung bei der indonesischen Botschaft in Kairo als Beitrag der indonesischen Diaspora aufbereitet.

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