MUI erneuert Forderung nach Stopp der US-israelischen Aggression im Iran-Konflikt und mahnt UN-Reform bei Islam-Treffen an

Als Reaktion auf den andauernden US-israelischen Angriff auf den Iran haben der indonesische Ulema-Rat (MUI) und weitere islamische Organisationen während eines nationalen Treffens in Jakarta am 15. April 2026 ihre Verurteilung der militärischen Aggression erneuert und UN-Reformen gefordert. Die von MUI-Generalsekretär Amirsyah Tambunan verlesene Erklärung unterstrich die Notwendigkeit, Kriege zu beenden und den globalen Frieden zu fördern.

Nach dem militärischen Schlag der USA und Israels gegen den Iran im März 2026 hielten der Majelis Ulama Indonesia (MUI) und verschiedene islamische Gemeinschaftsorganisationen am 15. April 2026 in Jakarta das nationale Silaturrahmi islamischer Organisationen sowie ein Halal Bi Halal zum Idul Fitri 1447 H ab.

Sie gaben eine Erklärung unter dem Titel „Vereint in Brüderlichkeit für globale Gerechtigkeit und Frieden“ ab, die von MUI-Generalsekretär Amirsyah Tambunan und anderen Führungspersönlichkeiten verlesen wurde. Darin verurteilten sie die anhaltende militärische Aggression der USA und Israels, bekräftigten frühere MUI-Stellungnahmen und forderten ein sofortiges Ende von Krieg und Gewalt.

Tambunan erklärte: „Eine Seele ohne gerechten Grund zu töten, ist gleichbedeutend mit der Tötung der gesamten Menschheit. Daher müssen Krieg und Gewalt gestoppt werden.“ Er betonte, dass die islamischen Lehren über Vielfalt die Grundlage für Frieden und Gerechtigkeit bilden.

Die Gruppen unterstrichen die humanitäre Verpflichtung, für Gerechtigkeit einzutreten, sich gegen Tyrannei zu stellen und sich gegen Kolonialisierung und Aggression zu vereinen. Angesichts des eskalierenden Iran-US-Israel-Konflikts forderten sie insbesondere Reformen der Vereinten Nationen, um diese Ziele besser erreichen zu können.

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