Ab Montag, dem 2. März, beendet SVT seine Rapport-Sendungen um 12 und 16 Uhr, um Ressourcen auf neue digitale Formate umzulenken. Der Fokus liegt auf der Stärkung der Hauptsendung um 19:30 Uhr und der Einführung von Snabbkollen, einem Programm, das kurzen Updates in sozialen Medien ähnelt.
SVT, der öffentliche Sender Schwedens, reduziert seine traditionellen Nachrichtensendungen, um sich an veränderte Zuschauergewohnheiten anzupassen. Laut Dagens Media enden die Rapport-Programme um 12 und 16 Uhr ab dem 2. März. Die verbleibenden Sendeplätze sind die Hauptausgabe um 19:30 Uhr sowie jene um 18 und 22 Uhr. Programmdirektorin Karin Ekman erläutert den Wandel: «Wir müssen Dinge streichen, wenn wir auf neue Weise, in neuen Formaten auftreten sollen.» Sie betont, dass die frühen Sendungen ein relativ kleines Publikum anziehen, sodass Ressourcen auf die Play-Plattform verlagert werden können. Ein zentrales Projekt ist Snabbkollen, ein Format mit kurzen Updates und Zusammenfassungen im „Newsfluencer“-Stil. «Wir stellen fest, dass unser Publikum mehr ‘menschliche Sender’ möchte, da diese leichter aufzunehmen sind,» sagt Ekman. Das Programm wird kontinuierlich aktualisiert und steht für schnelle Einblicke in aktuelle Ereignisse zur Verfügung. Ekman vergleicht es mit Shorts in sozialen Medien: «Ja, das könnte man sagen. Snabbkollen wird kontinuierlich aktualisiert und ist immer verfügbar für diejenigen, die sich schnell ein Urteil über das Wichtigste gerade jetzt bilden wollen.» Das Ziel ist es, der Nachfrage nach flexiblen, persönlichen Nachrichten in digitalen Kanälen gerecht zu werden.