Die Curling-Geschwister Isabella und Rasmus Wranå gaben Schweden einen perfekten Start bei den Olympischen Winterspielen in Cortina, Italien, mit einem Sieg über Südkorea. Das Match begann mit Isabella im Rampenlicht für ihren ersten Wurf, wurde aber kurz durch einen Stromausfall in der Arena unterbrochen. Trotz des Chaos endete es 10–3.
Im italienischen Bergdorf Cortina d'Ampezzo, Austragungsort der Curling-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026, warf die schwedische Skip Isabella Wranå den allerersten Curlingstein im Mixed-Doubles-Turnier. Der Moment setzte sie ins Rampenlicht und markierte Schwedens offiziellen Olympiastart. Minuten später erloschen die Lichter in Teilen der Arena – ein überraschender Stromausfall, der Verwirrung stiftete. «Man muss es so nehmen, wie es kommt. Da können wir nichts machen,» sagte Rasmus Wranå, Isabellas älterer Bruder und Teamkollege, zu SVT über die skurrilen Szenen. Der Strom kam schnell zurück, und das Match gegen Südkorea wurde fortgesetzt. Schweden dominierte und führte klar nach sechs Ends. Der Schiedsrichter entschied dann, das Spiel frühzeitig bei 10–3 zu beenden, obwohl Südkorea theoretisch das Defizit hätte drehen können. Die Spieler waren über die Entscheidung überrascht. «Das war ein bisschen komisch. Sie hätten vielleicht sowieso aufgegeben. Es hat in diesem Fall keinen großen Unterschied gemacht,» kommentierte Rasmus Wranå. Der Sieg gibt Schweden einen starken Auftakt im Turnier, wobei die Wranå-Geschwister nun auf ihr nächstes Match blicken.