Schweden besorgt über verringerte Ukraine-Unterstützung nach EU-Kredit

Die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard äußerte die Befürchtung, dass andere Länder ihre bilaterale Hilfe für die Ukraine zurückfahren könnten, nun da der EU-Kredit über 90 Milliarden Euro beschlossen ist.

Auf dem Treffen der NATO-Außenminister in Helsingborg brachte Malmer Stenergard diese Sorgen zum Ausdruck. Sie befürchtet, dass sich etliche Länder zurücklehnen und auf den EU-Kredit verweisen könnten, anstatt zusätzliche nationale Unterstützung aufrechtzuerhalten.

Laut der Ministerin belaufen sich Schwedens Zusagen an die Ukraine für dieses Jahr bislang auf etwa 33 Milliarden Kronen. Im vergangenen Jahr lag die entsprechende Zahl bei 40 Milliarden Kronen.

Malmer Stenergard hofft auf eine deutsche Initiative, bei der nationale Beiträge als zusätzliche Unterstützung zum EU-Kredit hinzukommen. Sie plant, das Thema bei dem Treffen anzusprechen. Schweden begrüßt zudem den Vorschlag Deutschlands, dass die Ukraine auf ihrem Weg zur EU-Mitgliedschaft zunächst assoziiertes Mitglied wird.

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