Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow besuchte am Donnerstag Saab und die schwedische Regierung in Stockholm und äußerte sich optimistisch über eine baldige Einigung über bis zu 150 Gripen-Flugzeuge.
Fedorow, der sich mit Saab und Verteidigungsminister Pål Jonson traf, bezeichnete die schwedischen Flugzeuge aufgrund der Reichweite der Raketen und der Fähigkeit, die Frontlinie vor Gleitbomben zu schützen, als möglichen "Gamechanger" im Krieg gegen Russland.
Die Ukraine verhandelt seit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Oktober mit Schweden und Saab. Die Finanzierung wird nun dadurch erleichtert, dass Ungarn sein Veto gegen das 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU an die Ukraine aufgehoben hat.
Jonson bestätigte, dass sich die Gespräche, bei denen es vor allem um die Gripen E, aber auch um die C- und D-Modelle geht, in einer intensiven Phase mit erheblichen Fortschritten befinden. Sowohl er als auch Saab-CEO Micael Johansson hoffen auf eine Entscheidung innerhalb weniger Monate, wenngleich Präsident Wolodymyr Selenskyj das letzte Wort hat.