Schweden bereit, zur NATO-Präsenz in der Arktis beizutragen

Die NATO startet die Operation Arctic Sentry, um ihr Engagement in der Arktis zu verstärken. Verteidigungsminister Pål Jonson (M) erklärt, Schweden sei bereit, seine Fähigkeiten einzubringen. Die Operation konzentriert sich zunächst auf die Koordination bestehender Übungen und Überwachung in der Region.

Die NATO hat beschlossen, ihre Präsenz in der Arktis durch die neue Operation Arctic Sentry zu stärken, die kürzlich angekündigt wurde. Laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht dies zunächst keine unmittelbare Vergrößerung militärischer Kräfte vor, sondern die Koordination von Militärübungen, die die Mitgliedstaaten bereits in der Region durchführen. Beispiele sind Norwegens Cold Response mit mehreren NATO-Ländern und Dänemarks Arctic Endurance auf Grönland. n nRutte erläutert: „Wir werden alles, was wir tun, unter ein NATO-Kommando stellen.“ Diese Koordination soll die Schlagkraft und das Wissen der NATO über die Arktis verbessern. Verteidigungsminister Pål Jonson betont, dass die Operation dem Bündnis ein besseres gemeinsames Lagebild der Region verschaffen werde. Schweden, eines von sieben arktischen NATO-Ländern, führt bereits vorgeschobene Landstreitkräfte in Nordfinnland und führt Luftstreifen von Island aus durch. n nJonson sagt: „Wir haben Fähigkeiten, die wir einbringen können“, spezifiziert aber nicht, welche Beiträge Schweden plant, da innerhalb der NATO noch an der Bedarfsermittlung gearbeitet wird. Der Hintergrund der Initiative ist schmelzendes Eis, das neue Schifffahrtsrouten und wirtschaftliche Chancen eröffnet. Rutte weist darauf hin, dass Russland viele militärische Infrastrukturprojekte in der Arktis reaktiviert hat, während China mit Forschungsschiffen aktiv ist. „Je mehr diese Länder ihre Präsenz ausbauen, desto natürlicher ist es, dass die NATO eine tiefere Rolle übernimmt“, sagt er. n nDie Operation ähnelt bestehenden Initiativen wie Baltic Sentry in der Ostsee und Eastern Sentry entlang der Grenze Ost-Europas zu Russland. Das gesteigerte Engagement der NATO kann auch als Signal an US-Präsident Donald Trump gesehen werden, der Dänemark dafür kritisiert hat, die Verteidigung Grönlands nicht ernst zu nehmen, und zuvor gedroht hatte, die Insel zu übernehmen.

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