Take-Two Interactive-CEO Strauss Zelnick hat anerkannt, dass die Verkäufe von Borderlands 4 'ein bisschen schwächer als gewünscht' ausgefallen sind, trotz eines Rekordstarts am 15. September 2025. Das Spiel hatte Leistungsprobleme auf dem PC, die Gearbox durch laufende Patches behebt. Dennoch wurde es zum meistverkauften Premium-Titel in den USA für September 2025.
Launch-Performance und Verkäufe
Borderlands 4 wurde am 15. September 2025 veröffentlicht und stieg schnell an die Spitze der US-Verkaufscharts, laut Datenanalyst Mat Piscatella von Circana. Es übertraf große Releases wie EA Sports FC 26 und NBA 2K26 und markierte die höchsten Launch-Monat-Verkäufe in der Geschichte von Gearbox – fast 30 % höher als bei Borderlands 3. Für das Jahr 2025 bis dato rangiert es als drittes meistverkauftes Spiel in den USA, hinter Monster Hunter Wilds und NBA 2K26.
Schätzungen deuten auf 2,5 Millionen verkaufte Exemplare in den ersten zwei Wochen hin, die 150 Millionen US-Dollar Umsatz generierten. Das liegt unter den fünf Millionen Einheiten von Borderlands 3 in fünf Tagen und trug zu Zelnicks Kommentaren über schwächere Anfangsumsätze bei.
Sicht des CEOs
In einem Interview mit The Game Business lobte Zelnick die Rezeption des Spiels: „Die kritische Anerkennung für Borderlands 4 war hervorragend, und wir sind mit der Veröffentlichung sehr zufrieden.“ Er wies auf PC-Herausforderungen auf Steam hin und fügte hinzu: „Gleichzeitig, wie Sie wissen, gab es einige Herausforderungen bei der Steam-Veröffentlichung. Gearbox hat diese angegangen und wird das fortsetzen. In Bezug auf die aus dem Tor verkauften Einheiten waren die Zahlen ein bisschen schwächer als gewünscht. Mit der Zeit denken wir, dass es großartig laufen wird.“
Zelnick äußerte Zuversicht hinsichtlich des langfristigen Erfolgs und verglich es mit der Erholung von Borderlands 3 nach einem holprigen Start.
PC-Probleme und Inhaltsupdates
Gearbox hat Priorität auf die Behebung von PC-Leistungsproblemen gelegt, einschließlich Ruckeln, mit mehreren Patches. Allerdings haben einige Updates die Probleme bei bestimmten Konfigurationen verschlimmert. Die Borderlands-Serie hat nun über 94 Millionen Lebenszeitverkäufe überschritten, und Gearbox-CEO Randy Pitchford glaubt, dass Borderlands 4 sie über 100 Millionen treiben wird.
Post-Launch-Inhalte haben Kritik erhalten, insbesondere das Halloween-Event 'Horrors of Kairos' Ende Oktober, das Spieler als 'riesigen Rückschritt' und das schlechteste der Serie beschrieben.