Laut mit sich selbst sprechen ist normal, sagt die Psychologie

Laut mit sich selbst zu sprechen ist eine gängige Gewohnheit, die viele Menschen zu Hause oder beim Gehen praktizieren, und die Psychologie betrachtet es als externe Äußerung des inneren Dialogs. Dieses Phänomen hilft, Ideen zu ordnen, Entscheidungen zu treffen und Emotionen zu regulieren, ohne ein Zeichen geistiger Unausgeglichenheit zu sein. Es gibt nur Anlass zur Sorge, wenn es den Alltag stört oder mit anderen Symptomen einhergeht.

Laut mit sich selbst zu sprechen ist häufiger, als man denkt. Menschen tun es oft in privaten Umgebungen oder bei alltäglichen Aktivitäten wie Spazierengehen auf der Straße oder Haushaltsarbeiten. Aus psychologischer Sicht signalisiert dieses Verhalten keinen Ungleichgewichtszustand, sondern eine äußere Manifestation des ständigen inneren Dialogs, der im Geist stattfindet. Dieser selbstgerichtete laut gesprochene Dialog erfüllt wesentliche kognitive Funktionen. Er hilft, Gedanken zu strukturieren, Entscheidungsfindung zu erleichtern und Emotionen effektiv zu managen. Beispielsweise kann eine Person sich bei der Bewältigung eines Problems besser konzentrieren, indem sie Anweisungen laut wiederholt, etwa beim Suchen einer Adresse oder Beim Folgen eines Kochrezepts. Forschung in der Kognitionspsychologie betont, dass diese Praxis das Arbeitsgedächtnis stärkt, Informationen organisiert, Angst reduziert und zu besserer Leistung bei komplexen Aufgaben sowie zur Entwicklung von Selbstkontrolle beiträgt. Der Körper nimmt ebenfalls an diesem mentalen Prozess durch unwillkürliche Gesten teil. Bei intensiver Reflexion kann man Handlungen wie Stirnrunzeln, Handbewegungen oder wechselnde Mimik beobachten, die die innere Aktivität widerspiegeln. Diese Gesten dienen der Selbstkommunikation und deuten Emotionen, Bewertungen oder Konzentrationsanstrengungen an, wie das Schließen der Augen zum Erinnern oder Gestikulieren beim Abwägen einer Entscheidung. Klinisch gilt lautes Selbstgespräch als normaler Aspekt der mentalen Funktionsweise. Bei Kindern ist es Teil der Sprachentwicklung und des symbolischen Denkens. Bei Erwachsenen dient es als wertvolle Strategie zum Reasoning und zur Emotionsregulation. Es stellt keinen Störung dar, sondern ein Gehirnwerkzeug zum Denken, Erinnern, Motivieren und Verarbeiten der Umwelt. Es erfordert professionelle Aufmerksamkeit nur, wenn es Belastung verursacht, den Alltag stört oder mit auditiven Halluzinationen verbunden ist.

Verwandte Artikel

A woman engaging in self-reflection, looking into a mirror that shows her emotions evolving from irritation to insight, with a Wellness Mama blog on her laptop in the background.
Bild generiert von KI

Wellness Mama’s Katie Wells says emotional triggers can be used for self-reflection

Von KI berichtet Bild generiert von KI Fakten geprüft

In a Jan. 2, 2026 post on Wellness Mama, founder Katie Wells argues that irritation with other people’s behavior can sometimes point to unresolved issues within ourselves. She suggests that approaching these moments with curiosity—rather than blame—can support emotional regulation, empathy and a greater sense of agency.

Researchers at UNSW Sydney report evidence that auditory verbal hallucinations in schizophrenia-spectrum disorders may involve a breakdown in the brain’s normal ability to dampen responses to self-generated inner speech, causing internally generated thoughts to be processed more like external sounds.

Von KI berichtet

Researchers at Concordia University have discovered that people blink less when concentrating on speech amid background noise, highlighting a link between eye behavior and cognitive effort. This pattern persists regardless of lighting conditions, suggesting it's driven by mental demands rather than visual factors. The findings, published in Trends in Hearing, could offer a simple way to measure brain function during listening tasks.

Researchers at MIT’s Picower Institute report that rotating waves of neural activity help the brain recover focus after distraction. In animal studies, the extent of these rotations tracked performance: full rotations aligned with correct responses, while incomplete cycles were linked to errors. The timing between a distraction and response also mattered, suggesting a timing‑dependent recovery cycle.

Von KI berichtet

New research from MIT reveals that when sleep-deprived individuals experience attention lapses, their brains trigger waves of cerebrospinal fluid to clear waste, mimicking a sleep-like process. This compensation disrupts focus temporarily but may help maintain brain health. The findings, published in Nature Neuroscience, highlight the brain's adaptive response to missed rest.

New research indicates that while meditation is widely promoted for mental health, a substantial share of practitioners report unpleasant experiences, with about a third finding them distressing. Psychologist Nicholas Van Dam and colleagues say the findings underscore the need for clearer informed consent in mindfulness programs.

Von KI berichtet

Eine im Psychological Bulletin veröffentlichte Studie warnt, dass übermäßiger Konsum kurzer Videos auf Plattformen wie TikTok und Instagram die Aufmerksamkeit, die psychische Gesundheit und die kognitive Kapazität der Nutzer beeinträchtigt, insbesondere bei Jungen und Erwachsenen. Die Forschung hebt hervor, wie dieses Format oberflächliche Informationsverarbeitung fördert, was zu mentaler Erschöpfung und potenziellen Süchten führt. Obwohl die Analyse Einschränkungen hat, fordert sie eine stärkere Aufsicht über den digitalen Konsum.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen