Die Produktion der Pilotfolge von MTVs Teen Wolf im Jahr 2011 hatte mit schweren Herausforderungen durch eisige Temperaturen, Ausfällen der Ausrüstung und einer Sturzflut zu kämpfen. Diese Hindernisse zwangen das Team, in ungewöhnlichen Orten zu improvisieren, während es mit einem knappen Budget arbeitete. Trotz der Schwierigkeiten wurde die Serie über sechs Staffeln erfolgreich.
MTVs übernatürliches Drama Teen Wolf, das 2011 uraufgeführt wurde und sich vom gleichnamigen Film mit Michael J. Fox aus dem Jahr 1985 sowie 1980er-Klassikern wie The Lost Boys und Stand by Me inspirieren ließ, hatte beim Dreh des Piloten erhebliche Hürden zu überwinden. Der Serienersteller Jeff Davis beschrieb den ersten Drehtag auf dem Lacrosse-Feld von Beacon Hills als besonders strapaziös aufgrund des beißend kalten Wetters.
»Es war an diesem Tag absolut eisig«, erzählte Davis Entertainment Weekly 2021. »Ich glaube, es waren minus 4 Grad. Wir hatten eine unerträgliche Kälte, und wir sind spät gestartet, weil eine Kamera am ersten Tag kaputtging und wir schnell eine Ersatz besorgen mussten. Wir waren von Anfang an im Rückstand. Wir haben an dem Tag kaum Material gedreht, und es war beängstigend.«
Die Bedingungen verschlechterten sich für die Meet-Cute-Szene zwischen Scott McCall von Tyler Posey und Allison Argent von Crystal Reed, die bei Tagesanbruch in unpassender Sommerkleidung und unter einer Regermaschine gedreht wurde. Posey nannte es später den kältesten Tag seiner Karriere.
Weitere Komplikationen ergaben sich bei der Eröffnungsszene, in der Scott auf einen Werwolf trifft, während er nach einer Leiche im Wald sucht. Eine Sturzflut zerstörte Ausrüstung und zwang Regisseur Russell Mulcahy, die Produktion umzuziehen. »Wir haben die Szene im Catering-Zelt beendet«, erinnerte sich Mulcahy. »Jeff und ich haben die Tische weggeschoben, das Loch ausgehoben und das Bild der Leiche gefilmt, während Leute ihre Salate aßen und uns zusahen.«
Budgetbeschränkungen steigerten die nötige Kreativität für die Werwolf-Angriffssequenz, Teile davon wurden in der Garage eines Produzenten gedreht, dekoriert mit Laub aus einem nahegelegenen Park. Davis merkte an: »Wenn Sie sich die Eröffnungs-Werwolf-Angriffs-Szene ansehen, wurden Teile davon in der Garage eines Produzenten gedreht.«
Trotz dieser Prüfungen schrieb Davis das Chaos dem späteren Erfolg der Show zu. »Wenn ein Pilot zu gut läuft, sind Sie verdammt«, sagte er. »Wenn es Katastrophe auf Katastrophe ist, wissen Sie, dass es eine Serie wird.« Die Serie lief sechs Staffeln und inspirierte 2023 einen Paramount+-Film, Teen Wolf: The Movie.