Ausstellung ‘Terca Esperanza’ zeigt Erinnerung an Opfer des bewaffneten Konflikts

Das Centro de Memoria, Paz y Reconciliación in Bogotá beherbergt die Ausstellung ‘Terca Esperanza’ mit fast 100 Objekten zum bewaffneten Konflikt und der sozio-politischen Gewalt in Kolumbien. Die Schau ehrt das Andenken der Opfer durch emblematiche Objekte und kollektive Erzählungen. Sie wurde am 11. Dezember eröffnet und bleibt bis zum 31. Januar geöffnet.

Die Ausstellung ‘Terca Esperanza’ wird im Centro de Memoria, Paz y Reconciliación untergebracht, einem Ort, der der Erhaltung der kolumbianischen Geschichte gewidmet ist. Mit fast 100 Objekten verfolgt die Schau Schlüsselmomente des bewaffneten Konflikts, der das Land über Jahrzehnte geprägt hat.  nnZu den bemerkenswerten Stücken gehören eine Schreibmaschine, die einst Guillermo Cano gehörte, einem Journalisten, der 1986 ermordet wurde, sowie Stickereien, die von Familien angefertigt wurden, die nach verschwundenen Mitgliedern der öffentlichen Streitkräfte suchen. Auch Fotos vom Bombenanschlag auf den El Nogal Club im Jahr 2003, bei dem 36 Menschen ums Leben kamen, sind zu sehen. Diese Artefakte, in mehr als 10 Module gegliedert, wurden von über 63 Kollektiven und Organisationen kuratiert und bieten so eine pluralistische und ehrliche Perspektive auf die Ereignisse.  nnAm 11. Dezember eröffnet, verfolgt die Ausstellung einen permanenten Ansatz, bleibt aber bis zum 31. Januar für Besucher zugänglich. Der Eintritt ist kostenlos, geöffnet von Montag bis Samstag von 8:00 bis 17:00 Uhr. Diese Initiative unterstreicht den Drang, die weitreichenden Auswirkungen des Konflikts auf die kolumbianische Gesellschaft anzuerkennen und die Versöhnung durch gemeinsame Erinnerung zu fördern.

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