Torhüter Tex Williamsson wird nach drei Spielzeiten nicht zu den Nybro Vikings zurückkehren und übte scharfe Kritik an der mangelhaften Kommunikation der Vereinsführung. Williamsson erfuhr von der Entscheidung aus den Medien und nicht direkt vom Team. Der 35-Jährige bezeichnete den Ablauf als peinlich und unprofessionell.
Die Nybro Vikings und der erfahrene Torhüter Tex Williamsson gehen nach drei gemeinsamen Spielzeiten getrennte Wege. Williamsson äußerte sich frustriert über die Art und Weise, wie der Verein das Ende seiner Zusammenarbeit gehandhabt hat, und erklärte gegenüber Barometern-OT, er sei davon völlig überrascht worden. 'Ich wurde gestern kalt erwischt. Es wurde so peinlich gehandhabt, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll. Ich hätte nicht gedacht, dass es so endet', sagte er. Er erfuhr von der Entscheidung des Vereins, ihn nicht weiter zu verpflichten, zunächst über Medienberichte, in denen die Führungsebene erklärte, sie könne seine Forderungen nicht erfüllen. Williamsson merkte an, dass sich die Verhandlungen über zwei Monate hingezogen hätten, ohne zu einer Lösung zu führen. Er kontaktierte sowohl die Vereinsführung als auch Sportchef Mikael Aaro, um Klarheit zu schaffen, beschrieb die Gespräche jedoch als unorganisiert. Die Verantwortung schien zwischen dem Geschäftsführer Anders Westring und Aaro hin- und hergeschoben zu werden. Ursprünglich hatte Williamsson ein hohes Angebot unterbreitet, war jedoch bereit, dieses nach unten anzupassen. Er erhielt jedoch ein, wie er es nannte, deutlich niedrigeres Gegenangebot. 'Micke wirft mir ein mieses Angebot hin. Sie haben nichts weiter zu geben. Aber das ist nur, damit sie behaupten können, Tex hätte abgelehnt. Dieser Betrag war weit von dem entfernt, was wir besprochen hatten', so Williamsson. Die Zukunft des erfahrenen Torhüters bleibt ungewiss; er zieht derzeit einen kompletten Rücktritt vom Eishockeysport in Betracht.