Tausende illegale Goldsucher in Französisch-Guayana aktiv trotz Bemühungen

Trotz massiver Investitionen operieren rund 8.000 illegale Goldsucher täglich in Französisch-Guayana auf 591 Standorten und haben 2025 6 Tonnen Gold gefördert. Die Präfektur veröffentlichte am 4. Dezember einen Bericht, der die Widerstandsfähigkeit des Handels hervorhebt, gestützt durch steigende Goldpreise und die Untätigkeit des Nachbarlandes Suriname. Indigene Bevölkerungen leiden unter Abholzung und Flussverschmutzung.

Der dichte ecuadoriale Regenwald von Französisch-Guayana beherbergt trotz Bekämpfungsmaßnahmen anhaltende illegale Aktivitäten. Der Bericht der Präfektur vom 4. Dezember besagt, dass 8.000 clandestine Goldsucher täglich auf 591 Standorten arbeiten und 2025 6 Tonnen Gold fördern. Dieser Goldrausch, der seit vierzig Jahren andauert, trifft indigene Gemeinschaften in den inneren Gemeinden schwer, die mit Umweltzerstörung konfrontiert sind.

Jährlich werden 150 Hektar Wald gerodet und 100 Kilometer Gewässer unwiderruflich beschädigt, was eine Dekontamination unmöglich macht. Seit 2003 wurden über 3.600 Kilometer Flüsse zerstört — eine Länge, die siebenmal so groß ist wie die der Garonne —, so ein Bericht der Kommission für nachhaltige Entwicklung der Nationalversammlung aus dem November. Quecksilberabflüsse, die bei der Goldgewinnung verwendet werden, zusammen mit Bergschlamm, zerstören das aquatische Leben, kontaminieren die Nahrungskette und schaffen erhebliche Risiken für die öffentliche Gesundheit.

Trotz erheblicher eingesetzter Ressourcen rührt die Ausdauer des Handels von steigenden Goldpreisen und der Untätigkeit des Nachbarlandes Suriname her, was grenzüberschreitende Bewegungen erleichtert. Dieses Problem bedroht weiterhin das guayanische Ökosystem und die öffentliche Gesundheit und unterstreicht die Notwendigkeit stärkerer regionaler Kooperation.

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