Toyota kündigte am 7. Juli an, die Produktion des Pickup-Modells Tacoma schrittweise von Tijuana in die Vereinigten Staaten zu verlagern; dieser Prozess soll bis 2030 abgeschlossen sein.
Der japanische Automobilhersteller produzierte im Jahr 2025 insgesamt 310.152 Fahrzeuge in Mexiko, davon entfielen 269.958 auf den Tacoma und 40.194 auf den Tacoma HEV. In der ersten Jahreshälfte 2026 montierte das Unternehmen 159.033 Einheiten und belegte damit den sechsten Platz auf nationaler Ebene.
Julio Galván, Leiter der Wirtschaftsstudien bei der Nationalen Automobilzulieferindustrie, stellte fest, dass diese Anpassung eine teilweise und schrittweise Neuausrichtung der nordamerikanischen Aktivitäten darstellt und keinen Rückzug aus Mexiko bedeutet. Das Unternehmen prüft derzeit die Zukunft des Werks in Tijuana.
Auch andere Marken passen ihre Betriebsabläufe an. Nissan schloss im März sein Werk CIVAC in Morelos und versucht, die Kosten für im Land hergestellte Modelle zu senken. Honda wird die Produktion des HR-V aus Celaya verlagern, während Stellantis einen Teil seiner Pickup-Fertigung umstellen wird.